Manche Geräte verfügen über einen speziellen Energiesparmodus. Dieser sorgt etwa für eine zwischenzeitliche Abschaltung, damit Akku oder Batterien geschont werden.
Schrittzähler sinnvoll auswählen
Eine starre Produkt-Rangliste hilft wenig, wenn Modelle, Preise und Verfügbarkeit laufend wechseln. Entscheidend sind nachvollziehbare Messung, gut ablesbare Anzeige, einfache Bedienung, Speicher und Tragekomfort. Deshalb konzentriert sich dieser Vergleich auf belastbare Auswahlkriterien statt auf kurzfristige Platzierungen einzelner Angebote.
Schrittzähler im Alltag: Messung, Nutzen und Trageweise
Du weißt ganz genau, dass Du Dich mehr bewegen solltest. Du hetzt von einem Termin zum nächsten und verbringst die meiste Zeit sitzend im Büro, in Meetings und auch zu Hause, wenn Du dem Nachwuchs bei den Hausaufgaben hilfst. Weil die Zeitfenster im Beruf und auch privat sehr eng bemessen sind, nimmst Du eigentlich immer das Auto, um Einkäufe und andere wichtige Dinge zu erledigen. Da Du recht zentral wohnst, könntest Du auch gut gewisse Strecken zu Fuß bewältigen. In einer ruhigen Minute, wenn Du einmal nicht gehetzt bist, solltest Du einmal darüber nachdenken, was Du Deinem Körper Gutes tun kannst, um ihn fit und gesund zu halten. Vielleicht hast Du ja schon Deine Ernährung umgestellt. Das nächste Ziel sollte sein, mehr Bewegung in Dein Leben zu bringen. Genau dabei kann Dich der Schrittzähler unterstützen.
Was ist ein Schrittzähler?
Ein Schrittzähler ist ein elektronisches oder mechanisches Gerät, welches Deine Schritte zählt, die Du am Tag gehst. Meist werden sie am Gürtel oder Hosenbund befestigt, um eine bessere Genauigkeit zu gewährleisten. Der Schrittzähler wird auch als Pedometer bezeichnet. Den Schrittzähler spürst Du kaum, weil es leicht ist. Am Ende des Tages verrät er Dir, wie viele Schritte Du am heutigen Tag gegangen bist. Hast Du vielleicht die 10.000 Schritte erreicht oder besteht sogar Verbesserungsbedarf? Der Schrittzähler ist ein praktisches Gadget, um Dich selbst zu motivieren und mehr Bewegung in Deinen Alltag zu bringen.
Wie zählt der Schrittzähler die gemachten Schritte?
Im Grunde genommen zählt der Schrittzähler die gemachten Schritte nach dem Trägheitsprinzip, wodurch die Entfernung und die Geschwindigkeit beim Gehen oder Laufen festgehalten werden. Möglich ist das durch die Eingabe der Schrittlänge und die Erschütterung. Hochwertige Geräte lassen sich zwar auf den Zentimeter genau einstellen. Trotzdem variiert Deine Schrittlänge, sodass es zu leichten Abweichungen kommen kann. Beim Bergsteigen oder bewältigen von Steigungen im Allgemeinen verändert sich die Schrittlänge enorm und wird deutlich kürzer. Hochwertige Geräte passen die Bewegung durch eine Software an, wodurch eine zuverlässigere Distanzmessung möglich wird. Viele Geräte arbeiten mit einem elektronischen Impulsgeber und einem 3D-Sensor.
Ist ein Schrittzähler wirklich nützlich?
Schrittzähler sind hauptsächlich dafür gedacht, die eigene Gesundheit und Fitness zu verbessern und Dich zu mehr Bewegung zu motivieren. Du brauchst keine neue sportliche Herausforderung oder eine Auswahl an Sportarten. Mit einfachen Gehen oder Laufen, in Kombination mit einem Schrittzähler, kannst Du ein bestimmtes Trainingsziel erreichen wie beispielsweise 10.000 Schritte am Tag zu gehen. Bei einigen Schrittzählern kannst Du nicht nur die Gesamtschrittzahl ablesen. Es werden auch gesondert Teilbereiche registriert. So wirst Du dazu angeregt, Deine eigene Leistung zu steigern, da der Schrittzähler selbst kleinste Verbesserungen dokumentiert.
Sind die Angaben eines Schrittzählers genau?
Der Schrittzähler zählt alle Deine Schritte, zeigt diese an und speichert sie. Die Schrittzählung erfolgt elektronisch oder mechanisch. Um das zählen der Schritte zu ermöglichen, wird das einfache Gerät am Gürtel oder Hosenbund befestigt. Es kann aber auch zu Abweichungen und Ungenauigkeiten kommen, wenn das Gerät nicht korrekt getragen wird. Obendrein solltest Du bedenken, dass es jede Erschütterung erfasst. Unbeabsichtigte Bewegungen werden als Schritt interpretiert, was natürlich das Ergebnis verfälscht. Je nachdem, für welches Gerät Du Dich entscheidest, können mehr oder weniger systematische Schwankungen in der Zählung vorhanden sein. Darum solltest Du bestenfalls auf eine gute Qualität achten. Qualitativ hochwertige Schrittzähler können die Nettozeit der Schritte angeben. Dir wird die zurückgelegte Wegstrecke angezeigt, die durch die Bestimmung der durchschnittlichen Schrittlänge zurückgelegt worden ist. Dadurch wird vermieden, dass der Pedometer beim Stehen oder Sitzen Bewegungen als durchgeführten Schritte deutet.
Ist es sinnvoll, einen elektronischen Schrittzähler zu kaufen?
Elektronische Schrittzähler sind mit der 2D- oder 3D-Technologie ausgestattet und besitzen einen Sensor. Diese Geräte musst Du nicht sichtbar tragen, sondern kannst Du auch in die Hosentasche oder in den Rucksack stecken. Ebenso kannst Du sie an einem Band um den Hals tragen, ohne dass sich große Abweichungen bei der Schrittzählung ergeben. Als Zusatzfunktion gibt es neben der einfachen Schrittmessung häufig eine Berechnung des Kalorienverbrauchs. Um die verbrauchten Kalorien während des Gehens oder Laufens zu berechnen, muss das Körpergewicht beim Schrittzähler angegeben werden. Der elektronische Schrittzähler verwendet das mikroelektrisch-mechanische System, kurz MEMS. Dieses kommt auch bei Smartphones zum Einsatz. Wenn Du das Smartphone kippst, kann es dadurch erkennen, dass die Ansicht gewechselt werden muss. Durch die 3D-Technologie erkennen Schrittzähler auch andere Bewegungen wie zum Beispiel Fahrradfahren und können diese vom Laufen oder Gehen unterscheiden. Das bedeutet, dass Geräte mit der 3D-Technologie wirklich nur Deine Schritte zählen.
Für wen ist ein Schrittzähler konzipiert?
Ein Schrittzähler ist ein Gadget, das für jeden geeignet ist. Da Du sie in verschiedenen Macharten und Designs bekommst, ist sicherlich für jeden das passende Modell dabei. Gehörst Du zur sportaffinen Fraktion, gibt es einige Produkte, die viele weitere tolle Extras im Gepäck haben. Mit ihnen kannst Du nicht nur die Schritte zählen, sondern auch die Herzfrequenz und viele weitere Vitalwerte messen. Auch wenn Du weniger sportlich unterwegs bist und mehr Bewegung in Deinen Alltag integrieren möchtest, ist ein Schrittzähler ein praktischer Begleiter. Wenn Du keine Extras brauchst, reicht für Dich ein einfacher Schrittzähler oder besondere Extras. So steht alleine das Laufen und Gehen im Vordergrund und Du weißt abends ganz genau, ob Du Dein Tagesziel erreicht hast. Schrittzähler bieten den schönen Vorteil, dass sie Dich zu mehr Bewegung motivieren. Hast Du Deine Aktivitäten im Blick, motiviert Dich das, Deine Leistung zu verbessern, als wenn Du gar nicht einschätzen kannst, ob Du heute genug Schritte gegangen oder gelaufen bist.
Wo werden Schrittzähler getragen?
Wo Du den Schrittzähler trägst, kommt immer darauf an, für welches Modell Du Dich entschieden hast. Wie Du bereits weißt, kannst Du einen klassischen, einfachen Schrittzähler am Hosenbund, Schuhe oder Gürtel befestigen oder in die Hosentasche stecken. Manche Modelle kannst Du Dir auch an einem Band um den Hals hängen. Hast Du Dich anstelle eines einfachen Schrittzählers für einen Fitness- oder Activity-Tracker entschieden, trägst Du ihn am Handgelenk. Meist sind diese Modelle als Armband beziehungsweise Sportuhr konzipiert und Du kannst den Tracker, je nach Deiner persönlichen Präferenz am rechten oder linken Handgelenk tragen. Ist Deine Entscheidung auf eine Smart Watch mit Schrittzähler gefallen, wird diese wie eine normale Uhr am linken Handgelenk getragen, können aber auch auf der rechten Seite getragen werden.
Wie viele Schritte sollten am Tag gegangen werden?
Für die eigene Gesundheit ist es wichtig, dass Du Dich genug bewegst. Eine allgemeine WHO-Vorgabe von 10.000 Schritten pro Tag gibt es nicht; die WHO formuliert Bewegungsempfehlungen vor allem über Dauer und Intensität körperlicher Aktivität. Allerdings solltest Du diese Richtlinie an Deine individuellen Lebensbedingungen anpassen. Je nach Schrittlänge legst Du bei 10.000 Schritten etwa 6 bis 8 Kilometer zurück. Für viele ist dieses Ziel wahrscheinlich sehr selten möglich. Grundsätzlich zählt aber jede Bewegung. Um das Ziel von 10.000 Schritten am Tag zu erreichen, solltest Du es langsam angehen.
Wie kannst Du mehr Schritte in den Alltag integrieren?
Regelmäßige Alltagsbewegung unterstützt Fitness und Belastbarkeit. Wenn Du viel sitzt, lässt sich zusätzliche Bewegung oft mit kleinen Gewohnheiten in den Tagesablauf integrieren. Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten.
- Statt den Aufzug oder die Rolltreppe zu nutzen, solltest Du die Treppe nehmen
- Mache in der Mittagspause oder nach der Arbeit einen Spaziergang
- Steige eine oder zwei Stationen früher aus der Bahn aus und gehe den restlichen Weg zu Fuß
- Vermeide weitestgehend öffentliche Verkehrsmittel und das Auto, steige aufs Fahrrad um oder bewältige kürzere Strecken zu Fuß
Das sind nur einige Beispiele, wie Du mehr Bewegung in Dein Leben bringen kannst. Der Schrittzähler zeigt Dir, ob Du Dich heute genug bewegt hast.
Welche Alternativen gibt es zu einem Schrittzähler?
Wenn Du zusätzlich Herzfrequenz, Trainingszeiten oder weitere Aktivitätsdaten erfassen möchtest, ist ein Fitness-Armband oder eine Sportuhr die vielseitigere Alternative. Für klassisches Training findest Du außerdem Hinweise zu Fitnessmatten und Springseilen. Wer nur seine täglichen Schritte sehen möchte, fährt mit einem einfachen Pedometer meist übersichtlicher.
Welche Schrittzähler-Bauart passt zu Dir?
Bei den vielen verschiedenen Arten an Schrittzählern kann schnell der Überblick verloren gehen. Grundsätzlich kannst Du bei einem Schrittzähler zwischen drei Modellarten wählen. Du bekommst:
- Schrittzähler-Apps
- Klassischer Schrittzähler
- Fitness-Tracker/Sportuhr
Die einzelnen Varianten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Genauigkeit und ihren Funktionen. Was genau die Unterschiede sind und welche Vor- und Nachteile es gibt, erklären wir Dir nachfolgend.
Was zeichnet eine Schrittzähler-App aus und was sind die Vor- und Nachteile?
Bei einer Schrittzähler-App brauchst Du kein Extra-Gerät, weil Du diese einfach und kostenlos auf Deinem Smartphone nutzen kannst. Sie zählt Deine Schritte, die Du am Tag gehst, mittels der Bewegungssensoren. Allerdings sind Apps weniger genau als ein Pedometer. Wenn Du Dir zuerst einmal einen Überblick über Deine Bewegung verschaffen möchtest, reicht eine App sicherlich aus. Willst hingegen Deine Schritte genauer messen, kommst Du an einem Pedometer nicht vorbei. Bedenke, dass die konstante Nutzung der Schrittzähler-App viel Akkuleistung braucht, was sich nachteilig auswirken kann, da dadurch der Ladezyklus verkürzt wird.
Vorteile
- Kein zusätzliches Gerät
- Einsteigerfreundlich
- Meist kostenlos im App-Store herunterladbar
Nachteile
- Weniger genaue Schrittzählung
- Kann die Akkulaufzeit verkürzen
Was zeichnet einen klassischen Schrittzähler aus und was sind die Vor- und Nachteile?
Ein einfacher Schrittzähler lässt sich leicht bedienen, ist klein und handlich. Meist gibt es kaum Extras, da der Fokus auf dem Schritte zählen liegt. Es werden auch keine Daten an das Smartphone übermittelt. Ein einfaches Pedometer ist für Dich geeignet, wenn Du nicht mehr als die Anzahl Deiner Schritte überwachen möchtest. Durch die einfache Handhabung hast Du alle wichtigen Informationen sofort im Blick. Einige Pedometer kommen mit Clip daher, damit Du sie an der Kleidung, der Tasche oder Deinen Schuhen befestigen kannst. Zu finden sind auch Modelle, die Du Umhängen oder in der Hosen- sowie Jackentasche verstauen kannst.
Vorteile
- Einfache Handhabung
- Einsteigerfreundlich
- Preisgünstig
Nachteile
- Kaum Extras
- Messung häufig ungenau
Was zeichnet einen Fitness-Tracker/eine Sportuhr aus und was sind die Vor- und Nachteile?
Fitness- und Activity-Tracker sind häufig eine Mischung aus Schrittzähler und SmartWatch und bieten Dir zahlreiche Funktionen. Du kannst also nicht nur die Schritte zählen, sondern auch die Uhrzeit ablesen und weitere Vitalfunktionen wie zum Beispiel Deine Herzfrequenz oder den Schlaf überwachen. Die meisten Modelle lassen sich mit Deinem Rechner oder Smartphone verbinden. Dazu gibt es eine entsprechende App, mit der Du Deine Vitalfunktionen und Schritte überwachen, speichern und gegenüberstellen kannst. Es lassen sich Tagesziele einrichten und eintragen, wie viele Kalorien Du aufgenommen und verbrannt hast. Du findest verschiedene Varianten an Fitness-Trackern. So gibt es welche mit GPS, die sicherlich für aktive Läufer interessant sind. Zu finden sind auch wasserdichte Sportuhren, die sich für Schwimmer ideal eignen. Der Fitness-Tracker ist ideal für Dich, wenn Du ein multifunktionales Gerät mit vielen verschiedenen Funktionen suchst. Besonders praktisch gestaltet sich, dass diese Modelle eine Kombination aus SmartWatch und Activity-Tracker sind.
Vorteile
- Mit Uhrzeitanzeige
- Viele verschiedene Extras
- Mit dazugehöriger Smartphone-App
Nachteile
- Teilweise geringe Akkulaufzeit
- Mitunter komplizierte Bedienung
- Recht teuer
Kaufkriterien für Schrittzähler
Nachfolgend zeigen wir Dir, welche Faktoren bei der Kaufentscheidung von einem Schrittzähler relevant sind. Kriterien, anhand derer Du einzelne Modelle gegenüberstellen, bewerten und miteinander vergleichen kannst, umfassen:
- Genauigkeit
- Display
- Maße und Gewicht
- Wasserdichtigkeit
- Extras
Genauigkeit
Wie genau das Pedometer Deine Schritte zählt, hängt immer vom jeweiligen Modell ab. Mechanische Schrittzähler, die in einfachen Pedometern enthalten sind, messen weniger genau, da sie Schritte von anderen Bewegungen nicht unterscheiden können. Sie funktionieren über ein integriertes Pendel, das bei jeder Bewegung an einen Zähler oder ein Zahnrad stößt. Manche Modelle haben eine Kugel und funktionieren wie ein Kippschalter. Grundsätzlich solltest Du Dich für einen elektronischen Schrittzähler mit 3D-Sensor entscheiden, wenn Du eine sehr genaue Messung haben möchtest. Ein Sensor mit MEMS-System kann das Laufen beziehungsweise Gehen von anderen Bewegungen unterscheiden. Zu finden ist dieser 3D-Sensor in Fitness- und Activity-Trackern.

Display
Die Displays von Schrittzählern sind sehr unterschiedlich gestaltet. Du bekommst Modelle in Farbe oder schwarz-weiß, mit oder ohne Touch-Display und Modelle, die ganz auf ein Display verzichten. Einfache Pedometer haben in der Regel ein schwarz-weißes Display ohne Touch-Funktion. Bei Fitness- oder Activity-Trackern kannst Du Dir aussuchen, was Dir am besten gefällt. Bei Schrittzählern wird LCD, LED oder OLED als Displaytechnologie verwendet. Schrittzähler ohne Display sind wie ein schmales, filigranes Armband gestaltet und fallen überhaupt nicht auf.
Maße und Gewicht
Je nach Art des Schrittzählers können Gewicht und Größe variieren. Beim klassischen Pedometer spielen Größe und Gewicht schon eine Rolle, da Du den Schrittzähler an Deiner Kleidung, in der Jacken- oder Hosentasche trägst. Von der Größe her sind Fitness- und Activity-Tracker ähnlich gestaltet. Wie groß das von Dir ausgesuchte Modell ausfällt, ist reine Geschmackssache. Die meisten Pedometer sind rund, rechteckig oder oval, sind 4 bis 7 Zentimeter breit und 4 bis 6 Zentimeter hoch. Einfache Schrittzähler wiegen meist weniger als 30 Gramm. Damit Du kein extra Gewicht schleppen musst, solltest Du einen leichten Schrittzähler wählen.
Wasserdichtigkeit
Elektrische Geräte können unterschiedlich stark vor Wasser geschützt sein. Auskunft über die Wasserdichtigkeit gibt die IP-Schutzklasse. Wenn Du ein gutes Gerät suchst, das gleichzeitig vor Spitzwasser geschützt ist, bist Du mit einem Schrittzähler mit der Schutzklasse IP64 gut bedient. Wasserdichte Schrittzähler bekommst Du meist in Form einer Sportuhr, die oft teurer als ein einfacher Schrittzähler ist.
Extras
Während einfache Schrittzähler meist nur Deine Schritte zählen, findest Du weitere Geräte, die deutlich mehr Funktionen mitbringen. Fitness- und Activity-Tracker haben auch einen Kalorienzähler und eine Schlafüberwachung integriert. Je nach Modell kann der ausgewählte Schrittzähler folgende Features mitbringen:
- Displaybeleuchtung
- Uhrfunktion
- Distanzmessung
- Herzfrequenzmessung
- Schlafanalyse
- GPS
Wenn Du nicht nur einfach Deine Schritte zählen möchtest, sondern auch weitere Vitalfunktionen gemessen werden sollen, lohnt sich die Anschaffung einer SmartWatch, Sportuhr oder eines Fitness- beziehungsweise Activity-Trackers. Der einfache Schrittzähler hat meist keine Extras im Gepäck. Mit mehr Bewegung steigen auch die Anforderungen, die Du an einen Schrittzähler hast, um Deine Leistung zu optimieren. Darum lohnt es sich sicherlich, nicht nur einen einfachen Schrittzähler zu kaufen.
Alltags-Check: Trage den Schrittzähler möglichst immer an derselben Position; so werden Tageswerte besser vergleichbar.
Häufige Fragen zu Schrittzählern
Ein Schrittzähler erkennt typische Bewegungsmuster beim Gehen und leitet daraus die Schrittzahl ab. Je nach Sensor und Trageposition können die Werte leicht abweichen.
Die Genauigkeit hängt von Sensor, Trageweise, Schrittmuster und Einstellungen ab. Für Alltagstrends sind konsistente Messbedingungen meist wichtiger als einzelne Abweichungen.
Modelle werden je nach Bauart am Gürtel, in der Tasche oder am Handgelenk getragen. Die Herstellerangabe zur Position sollte beachtet werden.
Praktisch sind Tages- und Mehrtagesspeicher, gut ablesbare Anzeige, Distanzschätzung, einfache Rückstellung und bei Bedarf eine App-Anbindung.
Achte auf Messprinzip, Bedienung, Anzeige, Tragekomfort, Speicher, Batterielaufzeit und den gewünschten Funktionsumfang.
Modelle, Preise und Verfügbarkeit ändern sich. Dauerhaft hilfreicher sind nachvollziehbare Kriterien zu Messung, Bedienung und Tragekomfort.
Schrittzähler erfassen Bewegungen und machen tägliche Aktivität einfacher nachvollziehbar. Dieser Ratgeber erklärt Messprinzip, Anzeige, Bedienung, Speicher, Trageweise und sinnvolle Kaufkriterien und zeigt fünf aktuell eingebundene Modelle für unterschiedliche Anforderungen.
Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze
5 aktuelle Schrittzähler bei Amazon
Omron Walking Style IV
Der Omron Walking Style IV ist ein klassischer 3D-Schrittzähler mit Display und Mehrtagesspeicher. Er eignet sich für Nutzer, die ihre Schritte ohne Smartwatch oder permanente App-Anbindung verfolgen möchten. Achte auf eine konsistente Trageposition, damit Tageswerte möglichst gut vergleichbar bleiben.
3DFitBud Simple Step Counter
Der 3DFitBud konzentriert sich bewusst auf die reine Schrittzählung und eine große Anzeige. Das macht ihn interessant für Einsteiger und Nutzer, die möglichst wenig Menüs oder Zusatzfunktionen möchten. Er kann mit Clip oder Band getragen werden; wichtig ist die vom Hersteller empfohlene Position.
PULOX PS-100
Der PULOX PS-100 zählt neben Schritten auch Distanz und weitere abgeleitete Werte. Er ist eine Option, wenn Du etwas mehr Information als nur die reine Schrittzahl möchtest, aber keinen Fitness-Tracker am Handgelenk tragen willst. Distanz- und Kalorienwerte sind Schätzwerte und sollten als Orientierung verstanden werden.
AVTREK 3D-Schrittzähler
Der AVTREK 3D-Schrittzähler bietet eine kompakte Bauform mit gut ablesbarer Anzeige. Er richtet sich an Nutzer, die ein eigenständiges Gerät für Alltag, Spaziergänge und Walking bevorzugen. Bei wechselnder Trageweise solltest Du eher Trends über mehrere Tage vergleichen als einzelne Tageswerte zu überinterpretieren.
flintronic 3D-Schrittzähler
Der flintronic 3D-Schrittzähler ist eine einfache Alternative mit Display und Clip für die tägliche Bewegungsübersicht ohne Smartphone. Prüfe vor dem Kauf, ob Anzeigegröße, Bedienung und Befestigung zu Deinem Alltag passen; Zusatzwerte wie Distanz hängen von hinterlegten Annahmen ab.
Schrittzähler sinnvoll auswählen
Eine starre Produkt-Rangliste hilft wenig, wenn Modelle, Preise und Verfügbarkeit laufend wechseln. Entscheidend sind nachvollziehbare Messung, gut ablesbare Anzeige, einfache Bedienung, Speicher und Tragekomfort. Deshalb konzentriert sich dieser Vergleich auf belastbare Auswahlkriterien statt auf kurzfristige Platzierungen einzelner Angebote.
Schrittzähler im Alltag: Messung, Nutzen und Trageweise
Du weißt ganz genau, dass Du Dich mehr bewegen solltest. Du hetzt von einem Termin zum nächsten und verbringst die meiste Zeit sitzend im Büro, in Meetings und auch zu Hause, wenn Du dem Nachwuchs bei den Hausaufgaben hilfst. Weil die Zeitfenster im Beruf und auch privat sehr eng bemessen sind, nimmst Du eigentlich immer das Auto, um Einkäufe und andere wichtige Dinge zu erledigen. Da Du recht zentral wohnst, könntest Du auch gut gewisse Strecken zu Fuß bewältigen. In einer ruhigen Minute, wenn Du einmal nicht gehetzt bist, solltest Du einmal darüber nachdenken, was Du Deinem Körper Gutes tun kannst, um ihn fit und gesund zu halten. Vielleicht hast Du ja schon Deine Ernährung umgestellt. Das nächste Ziel sollte sein, mehr Bewegung in Dein Leben zu bringen. Genau dabei kann Dich der Schrittzähler unterstützen.
Was ist ein Schrittzähler?
Ein Schrittzähler ist ein elektronisches oder mechanisches Gerät, welches Deine Schritte zählt, die Du am Tag gehst. Meist werden sie am Gürtel oder Hosenbund befestigt, um eine bessere Genauigkeit zu gewährleisten. Der Schrittzähler wird auch als Pedometer bezeichnet. Den Schrittzähler spürst Du kaum, weil es leicht ist. Am Ende des Tages verrät er Dir, wie viele Schritte Du am heutigen Tag gegangen bist. Hast Du vielleicht die 10.000 Schritte erreicht oder besteht sogar Verbesserungsbedarf? Der Schrittzähler ist ein praktisches Gadget, um Dich selbst zu motivieren und mehr Bewegung in Deinen Alltag zu bringen.
Wie zählt der Schrittzähler die gemachten Schritte?
Im Grunde genommen zählt der Schrittzähler die gemachten Schritte nach dem Trägheitsprinzip, wodurch die Entfernung und die Geschwindigkeit beim Gehen oder Laufen festgehalten werden. Möglich ist das durch die Eingabe der Schrittlänge und die Erschütterung. Hochwertige Geräte lassen sich zwar auf den Zentimeter genau einstellen. Trotzdem variiert Deine Schrittlänge, sodass es zu leichten Abweichungen kommen kann. Beim Bergsteigen oder bewältigen von Steigungen im Allgemeinen verändert sich die Schrittlänge enorm und wird deutlich kürzer. Hochwertige Geräte passen die Bewegung durch eine Software an, wodurch eine zuverlässigere Distanzmessung möglich wird. Viele Geräte arbeiten mit einem elektronischen Impulsgeber und einem 3D-Sensor.
Ist ein Schrittzähler wirklich nützlich?
Schrittzähler sind hauptsächlich dafür gedacht, die eigene Gesundheit und Fitness zu verbessern und Dich zu mehr Bewegung zu motivieren. Du brauchst keine neue sportliche Herausforderung oder eine Auswahl an Sportarten. Mit einfachen Gehen oder Laufen, in Kombination mit einem Schrittzähler, kannst Du ein bestimmtes Trainingsziel erreichen wie beispielsweise 10.000 Schritte am Tag zu gehen. Bei einigen Schrittzählern kannst Du nicht nur die Gesamtschrittzahl ablesen. Es werden auch gesondert Teilbereiche registriert. So wirst Du dazu angeregt, Deine eigene Leistung zu steigern, da der Schrittzähler selbst kleinste Verbesserungen dokumentiert.
Sind die Angaben eines Schrittzählers genau?
Der Schrittzähler zählt alle Deine Schritte, zeigt diese an und speichert sie. Die Schrittzählung erfolgt elektronisch oder mechanisch. Um das zählen der Schritte zu ermöglichen, wird das einfache Gerät am Gürtel oder Hosenbund befestigt. Es kann aber auch zu Abweichungen und Ungenauigkeiten kommen, wenn das Gerät nicht korrekt getragen wird. Obendrein solltest Du bedenken, dass es jede Erschütterung erfasst. Unbeabsichtigte Bewegungen werden als Schritt interpretiert, was natürlich das Ergebnis verfälscht. Je nachdem, für welches Gerät Du Dich entscheidest, können mehr oder weniger systematische Schwankungen in der Zählung vorhanden sein. Darum solltest Du bestenfalls auf eine gute Qualität achten. Qualitativ hochwertige Schrittzähler können die Nettozeit der Schritte angeben. Dir wird die zurückgelegte Wegstrecke angezeigt, die durch die Bestimmung der durchschnittlichen Schrittlänge zurückgelegt worden ist. Dadurch wird vermieden, dass der Pedometer beim Stehen oder Sitzen Bewegungen als durchgeführten Schritte deutet.
Ist es sinnvoll, einen elektronischen Schrittzähler zu kaufen?
Elektronische Schrittzähler sind mit der 2D- oder 3D-Technologie ausgestattet und besitzen einen Sensor. Diese Geräte musst Du nicht sichtbar tragen, sondern kannst Du auch in die Hosentasche oder in den Rucksack stecken. Ebenso kannst Du sie an einem Band um den Hals tragen, ohne dass sich große Abweichungen bei der Schrittzählung ergeben. Als Zusatzfunktion gibt es neben der einfachen Schrittmessung häufig eine Berechnung des Kalorienverbrauchs. Um die verbrauchten Kalorien während des Gehens oder Laufens zu berechnen, muss das Körpergewicht beim Schrittzähler angegeben werden. Der elektronische Schrittzähler verwendet das mikroelektrisch-mechanische System, kurz MEMS. Dieses kommt auch bei Smartphones zum Einsatz. Wenn Du das Smartphone kippst, kann es dadurch erkennen, dass die Ansicht gewechselt werden muss. Durch die 3D-Technologie erkennen Schrittzähler auch andere Bewegungen wie zum Beispiel Fahrradfahren und können diese vom Laufen oder Gehen unterscheiden. Das bedeutet, dass Geräte mit der 3D-Technologie wirklich nur Deine Schritte zählen.
Für wen ist ein Schrittzähler konzipiert?
Ein Schrittzähler ist ein Gadget, das für jeden geeignet ist. Da Du sie in verschiedenen Macharten und Designs bekommst, ist sicherlich für jeden das passende Modell dabei. Gehörst Du zur sportaffinen Fraktion, gibt es einige Produkte, die viele weitere tolle Extras im Gepäck haben. Mit ihnen kannst Du nicht nur die Schritte zählen, sondern auch die Herzfrequenz und viele weitere Vitalwerte messen. Auch wenn Du weniger sportlich unterwegs bist und mehr Bewegung in Deinen Alltag integrieren möchtest, ist ein Schrittzähler ein praktischer Begleiter. Wenn Du keine Extras brauchst, reicht für Dich ein einfacher Schrittzähler oder besondere Extras. So steht alleine das Laufen und Gehen im Vordergrund und Du weißt abends ganz genau, ob Du Dein Tagesziel erreicht hast. Schrittzähler bieten den schönen Vorteil, dass sie Dich zu mehr Bewegung motivieren. Hast Du Deine Aktivitäten im Blick, motiviert Dich das, Deine Leistung zu verbessern, als wenn Du gar nicht einschätzen kannst, ob Du heute genug Schritte gegangen oder gelaufen bist.
Wo werden Schrittzähler getragen?
Wo Du den Schrittzähler trägst, kommt immer darauf an, für welches Modell Du Dich entschieden hast. Wie Du bereits weißt, kannst Du einen klassischen, einfachen Schrittzähler am Hosenbund, Schuhe oder Gürtel befestigen oder in die Hosentasche stecken. Manche Modelle kannst Du Dir auch an einem Band um den Hals hängen. Hast Du Dich anstelle eines einfachen Schrittzählers für einen Fitness- oder Activity-Tracker entschieden, trägst Du ihn am Handgelenk. Meist sind diese Modelle als Armband beziehungsweise Sportuhr konzipiert und Du kannst den Tracker, je nach Deiner persönlichen Präferenz am rechten oder linken Handgelenk tragen. Ist Deine Entscheidung auf eine Smart Watch mit Schrittzähler gefallen, wird diese wie eine normale Uhr am linken Handgelenk getragen, können aber auch auf der rechten Seite getragen werden.
Wie viele Schritte sollten am Tag gegangen werden?
Für die eigene Gesundheit ist es wichtig, dass Du Dich genug bewegst. Eine allgemeine WHO-Vorgabe von 10.000 Schritten pro Tag gibt es nicht; die WHO formuliert Bewegungsempfehlungen vor allem über Dauer und Intensität körperlicher Aktivität. Allerdings solltest Du diese Richtlinie an Deine individuellen Lebensbedingungen anpassen. Je nach Schrittlänge legst Du bei 10.000 Schritten etwa 6 bis 8 Kilometer zurück. Für viele ist dieses Ziel wahrscheinlich sehr selten möglich. Grundsätzlich zählt aber jede Bewegung. Um das Ziel von 10.000 Schritten am Tag zu erreichen, solltest Du es langsam angehen.
Wie kannst Du mehr Schritte in den Alltag integrieren?
Regelmäßige Alltagsbewegung unterstützt Fitness und Belastbarkeit. Wenn Du viel sitzt, lässt sich zusätzliche Bewegung oft mit kleinen Gewohnheiten in den Tagesablauf integrieren. Dafür gibt es viele verschiedene Möglichkeiten.
- Statt den Aufzug oder die Rolltreppe zu nutzen, solltest Du die Treppe nehmen
- Mache in der Mittagspause oder nach der Arbeit einen Spaziergang
- Steige eine oder zwei Stationen früher aus der Bahn aus und gehe den restlichen Weg zu Fuß
- Vermeide weitestgehend öffentliche Verkehrsmittel und das Auto, steige aufs Fahrrad um oder bewältige kürzere Strecken zu Fuß
Das sind nur einige Beispiele, wie Du mehr Bewegung in Dein Leben bringen kannst. Der Schrittzähler zeigt Dir, ob Du Dich heute genug bewegt hast.
Welche Alternativen gibt es zu einem Schrittzähler?
Wenn Du zusätzlich Herzfrequenz, Trainingszeiten oder weitere Aktivitätsdaten erfassen möchtest, ist ein Fitness-Armband oder eine Sportuhr die vielseitigere Alternative. Für klassisches Training findest Du außerdem Hinweise zu Fitnessmatten und Springseilen. Wer nur seine täglichen Schritte sehen möchte, fährt mit einem einfachen Pedometer meist übersichtlicher.
Welche Schrittzähler-Bauart passt zu Dir?
Bei den vielen verschiedenen Arten an Schrittzählern kann schnell der Überblick verloren gehen. Grundsätzlich kannst Du bei einem Schrittzähler zwischen drei Modellarten wählen. Du bekommst:
- Schrittzähler-Apps
- Klassischer Schrittzähler
- Fitness-Tracker/Sportuhr
Die einzelnen Varianten unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Genauigkeit und ihren Funktionen. Was genau die Unterschiede sind und welche Vor- und Nachteile es gibt, erklären wir Dir nachfolgend.
Was zeichnet eine Schrittzähler-App aus und was sind die Vor- und Nachteile?
Bei einer Schrittzähler-App brauchst Du kein Extra-Gerät, weil Du diese einfach und kostenlos auf Deinem Smartphone nutzen kannst. Sie zählt Deine Schritte, die Du am Tag gehst, mittels der Bewegungssensoren. Allerdings sind Apps weniger genau als ein Pedometer. Wenn Du Dir zuerst einmal einen Überblick über Deine Bewegung verschaffen möchtest, reicht eine App sicherlich aus. Willst hingegen Deine Schritte genauer messen, kommst Du an einem Pedometer nicht vorbei. Bedenke, dass die konstante Nutzung der Schrittzähler-App viel Akkuleistung braucht, was sich nachteilig auswirken kann, da dadurch der Ladezyklus verkürzt wird.
Vorteile
- Kein zusätzliches Gerät
- Einsteigerfreundlich
- Meist kostenlos im App-Store herunterladbar
Nachteile
- Weniger genaue Schrittzählung
- Kann die Akkulaufzeit verkürzen
Was zeichnet einen klassischen Schrittzähler aus und was sind die Vor- und Nachteile?
Ein einfacher Schrittzähler lässt sich leicht bedienen, ist klein und handlich. Meist gibt es kaum Extras, da der Fokus auf dem Schritte zählen liegt. Es werden auch keine Daten an das Smartphone übermittelt. Ein einfaches Pedometer ist für Dich geeignet, wenn Du nicht mehr als die Anzahl Deiner Schritte überwachen möchtest. Durch die einfache Handhabung hast Du alle wichtigen Informationen sofort im Blick. Einige Pedometer kommen mit Clip daher, damit Du sie an der Kleidung, der Tasche oder Deinen Schuhen befestigen kannst. Zu finden sind auch Modelle, die Du Umhängen oder in der Hosen- sowie Jackentasche verstauen kannst.
Vorteile
- Einfache Handhabung
- Einsteigerfreundlich
- Preisgünstig
Nachteile
- Kaum Extras
- Messung häufig ungenau
Was zeichnet einen Fitness-Tracker/eine Sportuhr aus und was sind die Vor- und Nachteile?
Fitness- und Activity-Tracker sind häufig eine Mischung aus Schrittzähler und SmartWatch und bieten Dir zahlreiche Funktionen. Du kannst also nicht nur die Schritte zählen, sondern auch die Uhrzeit ablesen und weitere Vitalfunktionen wie zum Beispiel Deine Herzfrequenz oder den Schlaf überwachen. Die meisten Modelle lassen sich mit Deinem Rechner oder Smartphone verbinden. Dazu gibt es eine entsprechende App, mit der Du Deine Vitalfunktionen und Schritte überwachen, speichern und gegenüberstellen kannst. Es lassen sich Tagesziele einrichten und eintragen, wie viele Kalorien Du aufgenommen und verbrannt hast. Du findest verschiedene Varianten an Fitness-Trackern. So gibt es welche mit GPS, die sicherlich für aktive Läufer interessant sind. Zu finden sind auch wasserdichte Sportuhren, die sich für Schwimmer ideal eignen. Der Fitness-Tracker ist ideal für Dich, wenn Du ein multifunktionales Gerät mit vielen verschiedenen Funktionen suchst. Besonders praktisch gestaltet sich, dass diese Modelle eine Kombination aus SmartWatch und Activity-Tracker sind.
Vorteile
- Mit Uhrzeitanzeige
- Viele verschiedene Extras
- Mit dazugehöriger Smartphone-App
Nachteile
- Teilweise geringe Akkulaufzeit
- Mitunter komplizierte Bedienung
- Recht teuer
Kaufkriterien für Schrittzähler
Nachfolgend zeigen wir Dir, welche Faktoren bei der Kaufentscheidung von einem Schrittzähler relevant sind. Kriterien, anhand derer Du einzelne Modelle gegenüberstellen, bewerten und miteinander vergleichen kannst, umfassen:
- Genauigkeit
- Display
- Maße und Gewicht
- Wasserdichtigkeit
- Extras
Genauigkeit
Wie genau das Pedometer Deine Schritte zählt, hängt immer vom jeweiligen Modell ab. Mechanische Schrittzähler, die in einfachen Pedometern enthalten sind, messen weniger genau, da sie Schritte von anderen Bewegungen nicht unterscheiden können. Sie funktionieren über ein integriertes Pendel, das bei jeder Bewegung an einen Zähler oder ein Zahnrad stößt. Manche Modelle haben eine Kugel und funktionieren wie ein Kippschalter. Grundsätzlich solltest Du Dich für einen elektronischen Schrittzähler mit 3D-Sensor entscheiden, wenn Du eine sehr genaue Messung haben möchtest. Ein Sensor mit MEMS-System kann das Laufen beziehungsweise Gehen von anderen Bewegungen unterscheiden. Zu finden ist dieser 3D-Sensor in Fitness- und Activity-Trackern.

Display
Die Displays von Schrittzählern sind sehr unterschiedlich gestaltet. Du bekommst Modelle in Farbe oder schwarz-weiß, mit oder ohne Touch-Display und Modelle, die ganz auf ein Display verzichten. Einfache Pedometer haben in der Regel ein schwarz-weißes Display ohne Touch-Funktion. Bei Fitness- oder Activity-Trackern kannst Du Dir aussuchen, was Dir am besten gefällt. Bei Schrittzählern wird LCD, LED oder OLED als Displaytechnologie verwendet. Schrittzähler ohne Display sind wie ein schmales, filigranes Armband gestaltet und fallen überhaupt nicht auf.
Maße und Gewicht
Je nach Art des Schrittzählers können Gewicht und Größe variieren. Beim klassischen Pedometer spielen Größe und Gewicht schon eine Rolle, da Du den Schrittzähler an Deiner Kleidung, in der Jacken- oder Hosentasche trägst. Von der Größe her sind Fitness- und Activity-Tracker ähnlich gestaltet. Wie groß das von Dir ausgesuchte Modell ausfällt, ist reine Geschmackssache. Die meisten Pedometer sind rund, rechteckig oder oval, sind 4 bis 7 Zentimeter breit und 4 bis 6 Zentimeter hoch. Einfache Schrittzähler wiegen meist weniger als 30 Gramm. Damit Du kein extra Gewicht schleppen musst, solltest Du einen leichten Schrittzähler wählen.
Wasserdichtigkeit
Elektrische Geräte können unterschiedlich stark vor Wasser geschützt sein. Auskunft über die Wasserdichtigkeit gibt die IP-Schutzklasse. Wenn Du ein gutes Gerät suchst, das gleichzeitig vor Spitzwasser geschützt ist, bist Du mit einem Schrittzähler mit der Schutzklasse IP64 gut bedient. Wasserdichte Schrittzähler bekommst Du meist in Form einer Sportuhr, die oft teurer als ein einfacher Schrittzähler ist.
Extras
Während einfache Schrittzähler meist nur Deine Schritte zählen, findest Du weitere Geräte, die deutlich mehr Funktionen mitbringen. Fitness- und Activity-Tracker haben auch einen Kalorienzähler und eine Schlafüberwachung integriert. Je nach Modell kann der ausgewählte Schrittzähler folgende Features mitbringen:
- Displaybeleuchtung
- Uhrfunktion
- Distanzmessung
- Herzfrequenzmessung
- Schlafanalyse
- GPS
Wenn Du nicht nur einfach Deine Schritte zählen möchtest, sondern auch weitere Vitalfunktionen gemessen werden sollen, lohnt sich die Anschaffung einer SmartWatch, Sportuhr oder eines Fitness- beziehungsweise Activity-Trackers. Der einfache Schrittzähler hat meist keine Extras im Gepäck. Mit mehr Bewegung steigen auch die Anforderungen, die Du an einen Schrittzähler hast, um Deine Leistung zu optimieren. Darum lohnt es sich sicherlich, nicht nur einen einfachen Schrittzähler zu kaufen.
Alltags-Check: Trage den Schrittzähler möglichst immer an derselben Position; so werden Tageswerte besser vergleichbar.
Häufige Fragen zu Schrittzählern
Ein Schrittzähler erkennt typische Bewegungsmuster beim Gehen und leitet daraus die Schrittzahl ab. Je nach Sensor und Trageposition können die Werte leicht abweichen.
Die Genauigkeit hängt von Sensor, Trageweise, Schrittmuster und Einstellungen ab. Für Alltagstrends sind konsistente Messbedingungen meist wichtiger als einzelne Abweichungen.
Modelle werden je nach Bauart am Gürtel, in der Tasche oder am Handgelenk getragen. Die Herstellerangabe zur Position sollte beachtet werden.
Praktisch sind Tages- und Mehrtagesspeicher, gut ablesbare Anzeige, Distanzschätzung, einfache Rückstellung und bei Bedarf eine App-Anbindung.
Achte auf Messprinzip, Bedienung, Anzeige, Tragekomfort, Speicher, Batterielaufzeit und den gewünschten Funktionsumfang.
Modelle, Preise und Verfügbarkeit ändern sich. Dauerhaft hilfreicher sind nachvollziehbare Kriterien zu Messung, Bedienung und Tragekomfort.
Letzte Aktualisierung am 12.09.2026 um 06:14 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

