Unsere Vorgehensweise
Die passenden Skistöcke unterstützen Rhythmus, Balance und Stockeinsatz auf der Piste. Diese Kaufberatung erklärt, wie Du Länge, Griff, Schlaufe, Material und Stocksystem passend zu Körpergröße und Fahrstil auswählst.
Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze
Skistöcke nach Länge, Griff und Material auswählen
Bei Skistöcken bestimmen vor allem die passende Länge, ein sicherer Griff, die Schlaufe und das verwendete Material, wie kontrolliert sie sich auf der Piste einsetzen lassen. Statt eine kurzfristige Modellrangliste in den Mittelpunkt zu stellen, lohnt sich eine Auswahl nach Körpergröße, Fahrstil und Einsatzbereich.
- Länge: Sie muss zu Körpergröße, Technik und Skidisziplin passen. Eine falsche Länge verändert Haltung und Stockeinsatz.
- Griff: Ergonomische, rutschfeste Griffe sollten auch mit Handschuhen sicher in der Hand liegen.
- Schlaufe: Sie sollte sich sinnvoll einstellen lassen und nach Herstellerangabe verwendet werden.
- Material: Aluminium ist robust, Carbon kann Gewicht sparen; wichtiger als das Material allein ist eine passende Gesamtkonstruktion.
- Teller und Spitze: Größe und Form sollten zum Untergrund passen, damit der Stock zuverlässig aufsetzt.
Für klassische Pistenfahrten reicht ein gut passender, fester Skistock meist völlig aus. Verstellbare Modelle sind vor allem dann interessant, wenn Du unterschiedliche Einsatzbereiche abdecken möchtest. Prüfe vor dem Kauf außerdem, ob Griff, Schlaufe und Teller mit Handschuhen unkompliziert bedient werden können.
Skistöcke bei Stiftung Warentest
Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Skistöcke Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Skistöcke finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.
Stiftung WarentestUnser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten, auf die Du vor dem Kauf von Skistöcken achten solltest
Skifahren ist ein facettenreicher Wintersport, bei dem Du allerhand Equipment brauchst. Zur Sportausrüstung gehören eine ordentliche Skihose und Skijacke, die Dich perfekt vor Kälte und eindringendem Schnee schützt. Du benötigst Skischuhe, Handschuhe, eine Skibrille und für Deine Sicherheit einen guten Skihelm. Um überhaupt Skifahren zu können, brauchst Du natürlich Skier. Was auch nicht fehlen darf, sind Skistöcke, die Dir den nötigen Schwung geben und Dich gleichzeitig dabei unterstützen, besser das Gleichgewicht auf den Bretter halten zu können. Auch wenn auf den ersten Blick Skistöcke den Wander- beziehungsweise Trekkingstöcken sehr ähnlich sind und aus ähnlich leichtem Material bestehen, gibt es wesentliche Unterschiede.
Wie sind Skistöcke aufgebaut?
Einige Skistöcke werden als Aluminium und andere aus Carbon gefertigt. Letztere sind noch ein wenig leichter. Das Rohr der Skistöcke hat einen Durchmesser von 1 bis 2 Zentimeter, was je nach Hersteller und Anforderung verschieden ist. Die Griffe sind mit Schlaufen ausgestattet. Sie sorgen dafür, dass die Stöcke Dir einen sicheren Halt geben und bei rasanten Abfahrten nicht verloren gehen können. Das untere Ende der Skistöcke ist mit einem Teller versehen. Dieser fällt beim Langlauf anders aus als bei Abfahrtski. Er sorgt dafür, dass Du mit den Stöcken nicht zu tief in den Schnee einsinkst. Der Vorteil von Skistöcken ist, dass sie Dir dabei helfen, Kurven sicherer zu bewältigen. Außerdem dienen sie dazu, dass Du besser das Gleichgewicht halten kannst. Wenn Du gerade mit dem Skifahren anfängst und dafür eine Skischule besuchst, musst Du Dich nicht wundern. Dort werden gerade in den ersten Übungsstunden keine Skistöcke verwendet, weil diese nur stören und Dich behindern, die richtige Kontrolle über die Skier zu erlangen.
Wie funktionieren Skistöcke?
Im Gegensatz zum Snowboarden, dürfen beim Skifahren Skistöcke nicht fehlen. Möchtest Du Langlauf betreiben, sorgen Skistöcke dafür, den nötigen Schwung zubekommen. Ohne Stöcke würdest Du nicht von der Stelle kommen. Durch die Teller am unteren Bereich der Stöcke, sinkst Du nur wenige Zentimeter in den Schnee ein und bekommst gleichzeitig einen ausreichenden Widerstand, um Dich abstoßen zu können. Möchtest Du einen Berg hinunter sausen, brauchst Du die Skistöcke, um genug Schwung zu bekommen. Reicht Dir die Geschwindigkeit noch nicht, kannst Du Dich auch weiterhin abstoßen und neuen Schwung holen. Beim Slalom haben die Stöcke weitere Aufgaben. Sie sorgen dafür, dass Du das Gleichgewicht besser halten und Kurven besser fahren kannst. Wenn Du Dir die Profis im Skisport einmal anschaust, gibt es nur eine Sportart, nämlich das Skispringen, bei dem auf Skistöcke verzichtet wird. Ansonsten sind alle Skisportler mit Skistöcken ausgestattet.
Was zeichnet gute Skistöcke aus?
Skistöcke sind speziell für den Einsatz im Schnee konzipiert. Daher sind sie perfekt für die Verwendung beim Langlauf, Abfahrtslauf und anderen Skisportarten geeignet. Beim Snowboarden werden keine Skistöcke benötigt. Du findest Modelle, die wandelbar sind, wodurch sich der Einsatzbereich deutlich erweitert. Daraus lassen sich zum Beispiel Wanderstöcke oder Walkingstöcke machen. Bei solchen Skistöcken handelt es sich um Allrounder, die sich mit wenigen Handgriffen umfunktionieren lassen. Werden spezielle Skistöcke verwendet, ist Deine Sicherheit auf den Skier deutlich höher und die Abfahrt wird für Dich deutlich angenehmer. Mithilfe der Stöcke kannst Du Kurvenfahrten leichter bewältigen, was den Spaßfaktor deutlich erhöht.
Welche Modelle gibt es bei Skistöcken eigentlich?
Bevor Du Dich für Skistöcke entscheidest, solltest Du wissen, wo und wie Du Skifahren möchtest. Gehörst Du zu den Anfängern oder bist Du bereits ein erfahrener Skifahrer? Fährst Du eher gemütlich oder liebst Du die Herausforderung? Geht es Dir darum, bei einem Tag auf der Piste gemütlich ein paar Schwünge zu setzen oder möchtest Du doch lieber mit Speed in Richtung Tal sausen? Für jeden Anspruch und jeden Skifahrer-Typ gibt es das passende paar Skistöcke. Standard Skistöcke: Da diese universell einsetzbar sind, gehören sie zu den meistgekauften Modellen. Sie sind sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene geeignet. Sie bestehen aus einem Aluminiumrohr, das über eine mittlere Festigkeit verfügt und eignen sich daher optimal für den Freizeit-Einsatz auf der Skipiste. Der Griff ist aus Hartkunststoff gefertigt und besitzt eine Schlaufe, die sich genau anpassen lässt. In preisgünstigeren Ski-Sets sind Standard Skistöcke meist mit inbegriffen und auf das Design der Skier angepasst. Komfort Skistöcke: Die Modellvariante bekommst Du in verschiedenen Preisklassen. Meist bieten die Stöcke einen längeren Bodenkontakt, der durch die abgewinkelten Griffe ermöglicht wird. Die Griffe dieser Skistöcke sind komfortabler gestaltet und verfügen über eine bessere Isolierung. Im oberen Preisbereich wird oftmals auf gehärtetes Aluminium gesetzt. Dadurch wird verhindert, dass die Skistöcke sich leicht verbiegen oder sogar durchbrechen. Dank gehärtetem Aluminium kann der Durchmesser der Stöcke auch geringer ausfallen. Das reduziert natürlich das Gewicht. Carbon Skistöcke: Die Verwendung von Carbon Skistöcken, wie sie zum Beispiel von der Marke Leki angeboten werden, bieten Dir eine ideale Dämpfung und gleichzeitig einen steiferen Stock. Das reduziert die Belastung der Handgelenke bei harten Pisten auf besondere Weise. Der Vorteil von Carbon liegt darin, dass der Stoff weniger anfällig für Kälte ist, im Gegensatz zu Aluminium. Spezielle Renn-Skistöcke: Im professionellen und semi-professionellen Rennbereich kommen natürlich spezielle Renn-Skistöcke zum Einsatz. Sie werden aus Carbon oder gehärtetem Aluminium gefertigt und verfügen über Renngriffe, die bei hohen Geschwindigkeiten einen besseren Halt bieten sollen. Für Abfahrten und Super-G sind die Stöcke mit einer speziellen Formgebung versehen. Durch die gebogene Form schmiegen sie sich bei der Abfahrtshocke besser an die Körperform an und stellen dadurch keinen unnötigen Wind-Widerstand dar.
Wie wird die optimale Länge von Skistöcken ermittelt?
Wenn Du zu den Mathefreaks gehörst, gibt es für Dich eine einfache Berechnungsformel, mit der Du die optimale Länge Deiner Skistöcke ermitteln kannst. Hierfür wird die Körpergröße mit 0,7 multipliziert. Schwankt die Länge dabei zwischen zwei Größen, sollte unbedingt auf die längere Variante gesetzt werden. Denn ein späteres Kürzen ist immer noch möglich, verlängern geht eher nicht. Natürlich solltest Du die Skistöcke am besten auch in der Praxis testen. Dafür stellst Du Dich gerade hin und greifst den Stock am Griff, sodass dieser mit der Spitze auf dem Boden steht. Der Unterarm sollte in dieser Position leicht nach oben angewinkelt sein. Eine weitere Möglichkeit ist, den Skistock umzudrehen und über dem Teller zu greifen. Stellst Du nun den Stock auf den Boden, sollen Unter- und Oberarm einen rechten Winkel bilden. Diese Methode wird vor allem bei höhenverstellbaren Skistöcken sowie Teleskopstöcken angewendet, um die optimale Länge schnell und einfach zu ermitteln.
Auf welche Ausstattungsmerkmale sollte bei Skistöcken Wert gelegt werden?
Skistöcke bestehen natürlich nicht nur aus einem Rohr, dass aus Aluminium oder Carbon gefertigt ist. Zur Ausstattung gehören auch Griffe und eine Spitze. Spitze: Bei günstigen Modellen ist die Spitze aus Stahl und aus Sicherheitsgründen abgestumpft. Rennstöcke besitzen hingegen eine Spitze aus Hartmetall und verfügt über eine scharfe Spitze, die auch auf einer harten und eisigen Piste optimal in den Schnee eindringen kann. Teller: Auch beim Teller findest Du verschiedene Varianten. Da dieser verhindern soll, dass der Stock im Schnee versinkt, gibt es neben dem Standardteller auch größere Modelle, die besonders praktisch beim Fahren im Tiefschnee sind. Die Exemplare für den Rennsport sind hingegen aerodynamisch gestaltet, um den Widerstand so gering wie möglich zu halten. Griffe: Normale Griffe bei Standardstöcken werden meist aus Hartkunststoff gefertigt. Softgriffe sind hingegen um einiges komfortabler. Es gibt zudem spezielle Dual-Density-Griffe, die eine besonders gute Griffigkeit bereitstellen. Durch solche speziellen Griffe lassen sich Schläge besser dämpfen. Schlaufen: Die Schlaufen der Griffe unterschieden sich hinsichtlich ihrer Verstellbarkeit. Im Gegensatz zu festen Schlaufen sind Sicherheitsschlaufen deutlich sicherer. Sie sind schnell verstellbar und öffnen sich selbstständig, wenn Du mit der Schlaufe hängenbleibst. Darüber hinaus bieten spezielle Klicksysteme einen noch größeren Komfort. Denn bei diesen durchdachten Systemen sind die Handschlaufen abnehmbar. Durch einen Klick am Griff lassen sie sich schnell befestigen und können genauso einfach auch wieder gelöst werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest Du immer auf Schlaufen setzen, die sich im Notfall selbständig öffnen. Auf diese Weise können Verletzungen der Hand beziehungsweise der Handgelenke vermieden werden. Wie bei jedem anderen Sport gilt auch beim Skifahren: „Safety first!“
Wie teuer sind Skistöcke?
Skistöcke findest Du in einem breit aufgestellten Preissegment. Einfluss auf den Preis haben die Verarbeitungsqualität, die verwendeten Materialien und natürlich auch, ob es sich um ein Markenprodukt oder eine No-Name-Variante handelt. Für günstige Skistöcke zahlst Du zwischen 20 und 40 Euro. Wenn Du mehr Budget hast, das Du in die Stöcke investieren möchtest, kannst Du auch teurere Produkte wählen und dafür zwischen 40 und 90 Euro ausgeben. Es gibt auch sehr hochwertige Varianten, für die Du zwischen 100 und 150 Euro bezahlst. Im Durchschnitt zahlst Du für gute Skistöcke zwischen 60 und 90 Euro. Du bekommst eine gute Qualität, die Dich bei Deinen Tagen auf der Piste sicher begleiten wird.
Wo kannst Du Skistöcke kaufen?
Skistöcke findest Du bei Dir vor Ort im Sportgeschäft, in Kaufhäusern mit Sportabteilung und mitunter bei Discountern wie Lidl, Aldi & Co. Du bekommst meist eine gute Beratung, kannst die Modelle hinsichtlich Design, Größe und Ergonomie überprüfen und direkt Preise vergleichen. Der Einzelhandel bietet Dir allerdings vielfach nur eine kleine Auswahl. Außerdem sind die Preise meist etwas höher angesiedelt, was den höheren Kosten geschuldet ist, die der Händler durch Ladenmiete und Personal hat. Bedeutend komfortabler ist allerdings die Recherche im Internet.
Warum solltest Du Dich im Internet nach den passenden Skistöcken umschauen?
Eine Vielzahl von Online-Shops bietet Dir eine schöne und umfangreiche Produktauswahl, in der Du in aller Ruhe stöbern und aussuchen kannst. So bekommst Du schnell einen guten Überblick über verfügbare Varianten und Du kannst die Modelle anhand der Produktbeschreibungen und Preise gegenüberstellen und vergleichen. Hast Du die besten Skistöcke entsprechend Deinen Anforderungen und Wünschen gefunden, kannst Du den Kauf im Handumdrehen abschließen. Dafür werden Dir ein einfacher Bestellvorgang und zahlreiche Zahlungsmethoden geboten. Der Online-Händler schickt Dir die Ware direkt zu Dir nach Hause, sodass Du Dich selbst um nichts mehr kümmern musst. Bei folgenden Online-Händlern findest Du garantiert eine schöne Auswahl:
- Amazon.de
- Alpinloacker.de
- Cortexpower.de
Welche Marken sind bei Skistöcken besonders beliebt?
Es gibt zahlreiche Sportartikelhersteller, die Dir gute und hochwertige Skistöcke anbieten. Besonders variantenreich sind die Angebote von Herstellern, die sich speziell mit dem Skisport und der dazugehörigen Ausrüstung beschäftigen. Du findest Skistöcke auch bei Anbietern für Trekking-Mode und Marken aus dem Laufsport. Zu den bekanntesten gehören Hudora, Komperdell und Leki, die sich in diesem Segment einen sehr guten Namen gemacht haben. Beliebt sind aber auch folgende Marken, von denen Du unbesehen Skistöcke kaufen kannst:
- Steinwood
- Swix Sonics
- Covacurve
- Black Diamond
- Alpin Power
Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Skistöcke miteinander vergleichen?
Auch wenn es vielleicht nicht direkt augenscheinlich ist, gibt es einige Faktoren, anhand derer Du einzelne Skistöcke gegenüberstellen und bewerten kannst. Folgende Kriterien solltest Du zum Vergleichen heranziehen, um die besten Modelle für Dich zu finden:
- Material des Schaftes
- Material der Griffe
- Stockspitze & Teller
- Schlaufen
- Stock-System
Material des Schaftes
Ein wichtiger Aspekt bei beiden Skistock-Varianten sind die Materialien. Wie Du bereits weißt, ist das Material, das beim Schaft von Skistöcken verwendet wird, immens wichtig für das Gewicht und die Handhabung. Bei Skistöcken ist das Material des Schafts essentiell, weil dieses die Haltbarkeit des Stocks und die Dämmungseigenschaften wesentlich beeinflussen. In der Regel findest Du Modelle aus Aluminium, gehärtetem Aluminium oder Carbon. Aluminium kommt meist bei den günstigeren Modellen zum Einsatz. Hochwertiger ist die gehärtete Variante und Carbon, weshalb solche Skistöcke auch teurer sind. Gehärtetes Aluminium ist recht leicht und verursacht nur geringe Schwingungen, während Skistöcke aus Carbon einen besonders gelenkschonenden Einsatz der Skistöcke ermöglicht. Modelle aus einfachem Aluminium sind zwar deutlich günstiger, bieten jedoch nicht die guten Dämpfungseigenschaften wie beispielsweise gehärtetes Aluminium und Carbon. Wenn Du hochwertige Stöcke wünschst, solltest Du auf Modelle aus Carbon oder gehärtetem Aluminium zurückgreifen.

Material der Griffe
Bei den Griffen kommen Materialien wie Hartkunststoff, Kautschuk oder spezielle Materialmischungen zum Einsatz, die eine hohe Griffigkeit, auch mit Handschuhen, bereitstellen. Kautschuk ist besonders langlebig, sehr hygienisch, einfach zu reinigen und obendrein sind diverse ergonomische Formen möglich. Dual-Density-Griffe sind eigentlich das Beste, was der Markt bei Skistöcken zu bieten hat. Die Griffe liegen einfach perfekt in der Hand und erlauben Dir beste Kontrolle mit den Skistöcken. Die Griffe können zudem aus Hartkunststoff bestehen. Hochwertige Modelle verfügen über eine ergonomische Form, die perfekt in Deiner Hand liegt. Schaue aber genau hin, ob es sich tatsächlich um hochwertiges Material handelt.
Stockspitze & Teller
Die Stockspitze bei Skistöcken ist unterschiedlich hohen Belastungen ausgesetzt, weshalb sie aus hochwertigem Material bestehen sollten. Die Spitzen sollten aus Hartmetall bestehen, damit Du auch auf vereisten Pisten gut in den Schnee eindringen kannst. Sie sollten zudem spitz zulaufen, damit sie auch auf einer vereisten Piste in den Schnee eindringen können. Die Stockspitzen sind verantwortlich für eine gute Griffigkeit und dass Du Dich immer gut abstoßen kannst. Zusätzlich kannst Du Dich zwischen unterschiedlichen Tellern entscheiden. Wenn Dich mit Deinen Skiern im Tiefschnee fahren möchtest, brauchst Du große Teller mit einem Durchmesser von rund 6 Zentimeter. Hast Du Dich für Renn-Skistöcke entschieden, sollten die Teller eine aerodynamische Form besitzen. So kann nichts eine schnelle, rasante Abfahrt bremsen. Bewegst Du Dich mehr auf Langlaufpisten, sollten die Teller entsprechend der Anforderungen angepasst sein, damit Du nicht bei jedem Abstoß zu tief mit den Skistöcken im Schnee versinkst. Welchen Du wählst, hängt davon ab, wie und wo Du am häufigsten Ski läufst.
Schlaufen
Achte bei Deiner Kaufentscheidung darauf, dass die Schlaufen der ausgesuchten Skistöcke perfekt passen beziehungsweise einstellbar sind. Nur wenn diese gut sitzen, kannst Du sicher und zuverlässig mit den Stöcken arbeiten. Namhafte Hersteller bieten verstellbare Schlaufen, die sich in der Größe perfekt anpassen lassen. So stellst Du sicher, dass Hände dicht am Stock sind. Es sollten keine störenden Nähte und ein gut funktionierender Arretierungsmechanismus vorhanden sein. Es gibt mittlerweile auch sogenannte Click-Verschlüsse, über die Du ganz einfach auf Knopfdruck die Schlaufe lösen kannst. Einige Systeme öffnen sich auch von alleine, wenn Du stürzt. Damit werden Verletzungen an der Hand und am Handgelenk vermieden. Gerade hierbei solltest Du großen Wert auf Qualität legen. Denn Sicherheit geht vor!
Stock-System
Du bekommst Skistöcke als faltbare Modelle oder mit durchdachtem Teleskopsystem. Letztere Variante galt lange Zeit auf der Skipiste als nicht empfehlenswert, was sich allerdings durch moderne Materialien und Techniken in Bezug auf das Arretieren mittlerweile geändert hat. Was sich nicht geändert hat, ist das Gewicht, welches minimal höher ist als bei einteiligen Stöcken, die mitunter auch angeboten werden. Letztendlich solltest Du Dich für die Skistöcke entscheiden, die genau Deinen Wünschen und Anforderungen entsprechen und mit denen Du am besten zurechtkommst.

Wissenswertes über Skistöcke – Expertenmeinungen und Rechtliches
Hat die Stiftung Warentest einen Test zu Skistöcken durchgeführt?
Es gibt von den Experten keinen Test zu Skistöcken. Wir haben aber einen Testbericht zu Nordic-Walking Stöcken und Schuhen gefunden, der allerdings bereit 2005 durchgeführt wurde und heute weniger repräsentativ ist. Denn über die Jahre hinweg hat sich einiges im Bereich Equipment getan. Die damaligen Varianten wurden modifiziert und angepasst. Auch bei Öko-Test, k-Tipp.ch und Konsument.at gibt es keinen Test zu Skistöcken. Du kannst den Testbericht aus 2005 auf der Seite von Stiftung-Warentest freischalten und ihn für allgemeine Informationen nutzen.
Gibt es EU-Richtlinien und Anordnungen zu Skistöcken?
Zu Skistöcken gibt es keine spezifischen EU-Richtlinien und Anordnungen. Hier greifen die allgemeinen Produktrichtlinien, die im Produktsicherheitsgesetz verankert sind. Zum Schutz der Sicherheit und Gesundheit der Verbraucher dienen die beiden EU-Richtlinien 89/392/EWG und 89/655/EWG, in denen bestimmte Standards festgelegt sind, die ein Produkt erfüllen muss. Außerdem gibt es Rechtsvorschriften, dass keine schädlichen Inhaltsstoffe vorhanden sein dürfen, die dem Verwender Schaden zuführen. Wenn Du Wert auf Sicherheit legst und Deine Gesundheit schützen möchtest, solltest Du hochwertige Skistöcke aus der EU wählen, die entsprechende Zertifikate vorweisen.
Skistöcke mit der übrigen Skiausrüstung abstimmen
Die Stocklänge sollte zur Körpergröße, Technik und gewählten Disziplin passen. Ebenso wichtig ist, dass die übrige Ausrüstung zusammenpasst: Eine gut sitzende Skibrille unterstützt die Sicht, ein geeigneter Skihelm schützt den Kopf und passende Funktionsunterwäsche hilft beim Temperaturmanagement. Vor jeder Fahrt sollten Schlaufen, Griffe, Schaft, Teller und Spitzen auf Beschädigungen geprüft werden.
Häufige Fragen zu Skistöcken
Die passende Länge hängt von Körpergröße, Fahrstil und Disziplin ab. Eine häufig genutzte Orientierung ist, dass Ober- und Unterarm beim Greifen ungefähr einen rechten Winkel bilden. Herstellerangaben haben Vorrang.
Aluminium ist robust und meist günstiger. Carbon kann leichter und steifer sein. Welche Variante besser passt, hängt von Einsatz, Budget und persönlicher Vorliebe ab.
Sie lassen sich in der Länge anpassen und kompakter transportieren. Wichtig sind ein zuverlässiger Klemmmechanismus und die Freigabe für den vorgesehenen Einsatz.
Kleinere Teller sind für präparierte Pisten üblich, größere Teller verhindern im weichen Tiefschnee ein zu starkes Einsinken. Die Wahl richtet sich nach dem Gelände.
Sie beeinflussen Halt und Bedienung. Schlaufen müssen zur Hand und zum Handschuh passen und entsprechend der Herstelleranleitung verwendet werden. Sicherheitsmechanismen unterscheiden sich je nach System.
Bei verbogenem oder gerissenem Schaft, beschädigten Griffen, defekten Schlaufen, lockeren Verschlüssen oder stark abgenutzten Spitzen ist ein Austausch beziehungsweise eine fachgerechte Reparatur sinnvoll.
Quellen: Literatur und weiterführende Verweise
- https://www.snowplaza.de/weblog/7258-skistock-ratgeber/
- https://www.snowtrex.de/magazin/ausruestung/skistoecke/
- https://www.skiinfo.de/news/a/623411/skist%C3%B6cke-material-l%C3%A4nge-und-co
Bildnachweis:
- https://pixabay.com/photos/skiing-ski-snow-sport-ski-area-1452468/
- https://pixabay.com/photos/skiing-ski-winter-ski-poles-1103834/

