Vegan Protein Test
Veröffentlicht von: Rosi Manka|In: Ernährung|18. März 2020
Wir haben diesen Test & Vergleich (04/2021) im laufenden Monat überprüft und die Beschreibungen einzelner Produkte aktualisiert. Unsere Empfehlungen sind nach wie vor auf dem neuesten Stand. Letztes Update am: 19.04.2021

Vegan Protein: Test & Vergleich (04/2021) der besten Vegan Proteine

Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Vegan Protein Test 2021. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Vegan Proteine. Wir haben alle Informationen die wir bekommen konnten zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen die wir im Netz gefunden haben. Wir möchten Dir die Kaufentscheidung erleichtern und Dir helfen, das für Dich beste Vegan Protein zu finden. Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, das richtige Vegan Protein zu kaufen.

Inhaltsverzeichnis

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Vegan Protein ist für diejenigen die richtige Wahl, die auf tierische Produkte verzichten und sich vegan ernähren. Das Proteinpulver liefert dem Körper wertvolle Energie, was für viele Aufgaben im Organismus benötigt wird. Eiweiß ist in jeder Körperzelle vorhanden und ist für den Zellstoffwechsel verantwortlich.
Vegan Protein basiert auf unterschiedlichen, pflanzlichen Eiweißquellen. Zu den wichtigsten gehören neben Soja auch Erbsen, Reis, Süßlupinen und Hanf. Diese fünf Arten differieren nicht nur in den Inhaltsstoffen, sondern auch in puncto Geschmack und weiteren Aspekten.
Der Geschmack von Vegan Protein ist mitunter gewöhnungsbedürftig. Für überzeugte Veganer ist das aber meist zweitrangig, weil sie zugunsten des höheren Ziels bereit sind, Abstriche zu machen. Das pflanzliche Proteinpulver liefert dem Körper dringend benötigte Nährstoffe und beansprucht nicht viel Zeit für die Zubereitung von Shakes.

Ranking: So ist unsere Einschätzung der Vegan Proteine

Platz 1: Vegan Protein | VANILLE | Kraftvoll und rein pflanzliches Proteinpulver

Eine optimal bioverfügbare Mehrkomponenten-Mischung aus veganen Proteinquellen u.a. aus gekeimtem Wildreis, Kürbuskernen, Sonnenblumenkernen, Leinsamen und gekeimten gelben Erbsen. Authentisch, natürlich und vor allem lecker: Verfeinert mit echter Vanille sowie einer Prise feinstem Ceylon Zimt. Ohne künstliche Süßstoffe wie Sucralose, Acesulfam-K oder Aspartam und ohne industrielle Rieselhilfen.

Platz 2: Vegan Protein 3K Shake – 1 Kg Chocolate – Pflanzliches Proteinpulver

Veganes drei-Komponenten Protein mit 21 g pflanzlichem Eiweiß pro Protein Shake! Erbsenprotein dient dabei als ideale Basis, durch die Zugabe von Sonnenblumen- & Reisprotein wird das 3K perfekt ergänzt. Ganze 78% Eiweißanteil aus rein pflanzlichen Quellen und einem Chemical Score von 145 – ganz ohne tierische Inhaltsstoffe, Zucker und künstliche Aromen – Das Vegan Protein Powder 3K kannst du sowohl 30 Minuten vor als auch 15-30 Minuten nach dem Training trinken.

Platz 3: Vegan Protein | SCHOKOLADE | Kraftvoll und rein pflanzliches Proteinpulver

Vegane Proteinquellen u.a. aus gekeimtem Wildreis, Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Leinsamen und gekeimten gelben Erbsen. Verfeinert mit natürlichem Aroma aus Kakao und Kokosnussmilchpulver. Ohne künstliche Süßstoffe wie Sucralose, Acesulfam-K oder Aspartam. 100% pflanzlich, glutenfrei, frei von Schadstoffen und genmanipulierten Kulturpflanzen. Komplett frei von Trennmitteln, künstlichen Aromen und Süßstoffen, Farbstoffen, Stabilisatoren, Füllstoffen und zudem auch Laktosefrei, Glutenfrei & ohne Konservierungsstoffe.

Platz 4: ESN Vegan Pro Complex Smooth Chocolate

Handelsübliche vegane Proteinmischungen schmecken erfahrungsgemäß unangenehm herb. Vegan Pro Complex jedoch überzeugt durch seine natürlich leckeren Geschmäcker und ein angenehm cremiges Mundgefühl! Der proteinreiche Shake (bis zu 78%) für alle fitness- und ernährungsbewussten Menschen. Der moderate Gehalt an Fett (bis zu 5,5%) und Kohlenhydraten (bis zu 3%) erlaubt auch ein effizientes rein pflanzliches Gewichtsmanagement. Aus dem optimierten Mischverhältnis von Erbsen- und Reisprotein resultiert eine dem Designer Whey Protein ähnliche biologische Wertigkeit! Die EAAs (essentiellen Aminosäuren) und BCAAs (Branched-Chain Amino Acids) liegen so in einem bedarfsgerechten Verhältnis vor!

Platz 5: Protein Vegan Vanille 1kg 84,6% Eiweiß – 3k-Proteinpulver 1000g

EIWEIß PULVER 1000g mit sehr hohem Eiweißanteil (über 80% Proteine) – fördert das Muskelwachstum – pflanzliches 3-Komponenten Vanilleproteinpulver mit allen essentiellen Aminosäuren – hohe biologische Wertigkeit. Proteinshake Isolate ohne Laktose, Milcheiweiß, Aspartam, Palmöl, Gelatine, Whey (Molke – Casein) und Gentechnik – halal-geeignet – ideal für die vegane und vegetarische Ernährung – für Männer und Frauen. Fettarm & zuckerarm – ohne Zucker- und Salzzusatz – wasserlöslich – optimaler Eiweißshake für eine kohlenhydratarme (Low-Carb) und fettarme Ernährung – Veganes Mehrkomponentenprotein mit Sojaproteinisolat.

Vegan Proteine bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Vegan Protein Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Vegan Proteine finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Stiftung Warentest

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten, auf die Du von dem Kauf von Vegan Protein achten solltest

Ausdauersportler, Athleten, Kraftsportler, ambitionierte Freizeitsportler und diejenigen, die sich eiweißreich ernähren möchten, schaffen das zwar auch mit proteinhaltigen Nahrungsmitteln. Dafür gibt es in den Supplement-Shops eine große Auswahl an Eiweißpulvern. Vielfach findest Du hochwertiges, reines Whey Isolat, Konzentrat oder Hydrolysat, das aus kollagenem Molkenprotein gewonnen wird. Kollagenes Protein ist tierisches Eiweiß, das mit bestimmten Verfahren hergestellt wird. Doch was verwenden diejenigen, die sich gegen tierische Nahrungsmittel entschieden haben? Dafür gibt es Vegan Protein als perfekte Alternative.

Ist Vegan Protein genauso gut wie Whey Protein?

Proteinpulver im Allgemeinen und auch Vegan Protein verfügen über zwei grundsätzliche Funktionen. Einerseits können sie dabei helfen ein bestimmtes Zielgewicht zu erreichen und den Körper zu definieren und andererseits sollen sie Dich beim Muskelaufbau unterstützen. Proteine, ganz gleich welcher Art, setzen sich aus Aminosäuren zusammen. Sie sind wichtige Bausteine für den Organismus und gleichzeitig für die Muskulatur. Vegan Protein hilft also beim Aufbau von Muskulatur und liefert Dir zugleich wichtige Vitamine. Neue Muskulatur bildet sich nur, wenn der Körper genügend Proteine bekommt. Eine zu geringe Versorgung mit Eiweiß führt dazu, dass Du trotz intensivem Training keine neuen Muskeln beziehungsweise mehr Muskelmasse aufbaust. Die Trainingserfolge bleiben aus. Zusätzliche Proteine können Dir Proteinpulver liefern. Je nach verwendeten Rohstoffen kann Vegan Protein zusätzlich wertvolle Stoffe enthalten wie beispielsweise Vitamine und Mineralstoffe. Genauso wie Whey Protein kannst Du Vegan Protein zum Abnehmen verwenden. Auch pflanzliche Proteine werden vom Körper langsamer abgebaut. Außerdem wird mehr Energie benötigt, um Fette und Kohlenhydrate zu verstoffwechseln. Es entsteht ein längeres Sättigungsgefühl und gleichzeitig verhindert Vegan Protein genauso wie Whey Protein den Muskelabbau, da eine ausreichende Proteinversorgung vorliegt.

Hat Vegan Protein eine schlechtere Qualität als Protein aus tierischen Bestandteilen?

Ganz gleich, ob Vegan Protein oder Proteinpulver aus tierischen Bestandteilen – beide sind gleichermaßen zum Muskelaufbau und Massezugewinn geeignet. Allerdings gibt es ein paar feine Unterschiede zwischen Vegan Protein und tierischem Protein:

  • Vegan Protein hat einen geringeren Anteil an Fett und Cholesterin. Dadurch werden Dein Herz, die Arterien und Deine Gelenke geschont.
  • Tierisches Molkenprotein wird hingegen schneller in den Blutkreislauf transportiert und kann schneller seine Wirkung entfalten.
  • Vegan Protein ist leichter zu verdauen, weil darin wertvolle Ballaststoffe enthalten sind.
  • Die biologische Wertigkeit ist bei Molkenprotein etwas höher. Doch durch eine intelligente Kombination der Aminosäuren bei Vegan Protein kann das Eiweißpulver ebenso eine sehr hohe Wertigkeit erreichen.

Kann Vegan Protein negative Auswirkungen auf den Körper haben?

Vegan Protein aus Süßlupinensamen kann allergische Reaktionen auslösen. Wer an einer Überempfindlichkeit gegen Hülsenfrüchte leidet, sollte sich für ein anderes Vegan Protein entscheiden und ein anderes pflanzliches Eiweißpulver wählen. Auch Soja kann Allergien auslösen. Allerdings gehören Lupinenprodukte zu den häufigsten Auslösern von Allergien. Außerdem besteht dahingehend eine Kennzeichnungspflicht. Wenn Du an einer Birkenpollenallergie leidest, sind Sojaprodukte für Dich nicht unbedingt geeignet. Vielfach kommen für die Herstellung von Vegan Protein aus Soja gentechnisch veränderte Pflanzen zum Einsatz. Weder positive noch negative Langzeitfolgen sind bisher bekannt. Für die Verwendung von Vegan Protein während der Schwangerschaft gibt es keine, beziehungsweise sehr widersprüchliche Empfehlungen. Vor der Einnahme von Soja Protein solltest Du auf jeden Fall mit Deinem Arzt über die Verwendung sprechen.

Welche Vor- und Nachteile gibt es bei Vegan Protein?

Die Annahme, dass vegane Ernährung und Muskelaufbau beziehungsweise ein Zugewinn an Muskelmasse nicht zusammen passen, hat längst keine Gültigkeit mehr. Es gibt sogar viele Profis bei den Bodybuilder wie Robert Cheeke, auf deren Ernährungsplan keine tierischen Produkte zu finden sind. Sie ernähren sich komplett vegan. Gerade beim Krafttraining und Bodybuilding, wo mit hoher Intensität trainiert wird, benötigt der Körper viele Proteine. Sie unterstützen nicht nur den Muskelaufbau, sondern spielen auch eine wichtige Rolle für die Regeneration der Muskulatur. Wenn über die Nahrung nicht genug Eiweiß aufgenommen wird, stellt ein Protein Pulver eine gute Alternative dar. Auch Veganer brauchen nicht auf zusätzliche Proteine zu verzichten. Mittlerweile gibt es Vegan Protein als perfekte Proteinquelle, das viele gute Eigenschaften mitbringt. Vorteile

  • Unterstützt beim Muskel- und Masseaufbau
  • Proteine mit hoher Wertigkeit
  • Fettarm
  • Wertvolle Ballaststoffe
  • Gelenkschonend

Nachteile

  • Wenig essentielle Aminosäuren
  • Häufig unangenehmer Geschmack

Welche Hersteller sind bei Vegan Protein besonders beliebt?

Es gibt eine Vielzahl Hersteller und Marken, die Vegan Protein im Programm haben. Zu den bekanntesten und immer wieder gerne gewählten Herstellern zählen Ironmaxx, Weider, All Stars, Body Attack, ESN, CFM und Ultimate Nutrition. Aber auch folgende Marken kannst Du unbesehen wählen und ein gutes Vegan Protein bekommen:

  • Optimum Nutrition
  • Nu3
  • Frey Nutrition
  • Alpha Food
  • Multipower

Kann Vegan Protein auch zum Backen verwendet werden?

Natürlich kannst Du genauso wie Whey Protein auch Vegan Protein zum Backen verwenden. Ein Teil des Mehls wird einfach durch Vegan Protein ersetzt, um zum Beispiel köstliche Pancakes zu backen. Es gibt viele verschiedene Rezepte und Varianten, wie Backen mit Proteinpulver gelingt, wobei Du auch vegane Alternativen wie Reis, Soja und Co. verwenden kannst. Einige sind sogar der Meinung, dass sich der komische Nachgeschmack von Vegan Protein durch das Backen verliert. Grundsätzlich macht es aber keinen Unterschied, ob Du Vegan Protein oder Whey Protein zum Backen verwendest.

Triff Deine Kaufentscheidung: Welches der vorgestellten Vegan Protein Produkte passt am besten zu Dir?

Im Allgemeinen zählen Protein Pulver mit einem sehr hohen Anteil an Proteinen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Je nach verwendetem Rohstoff ist der Masseanteil an Protein unterschiedlich gestaltet. Jedoch liegt dieser häufig bei über 80 Prozent. Es existieren fünf verschiedene Arten Vegan Protein, die sich anhand der Inhaltsstoffe im Proteinpulver unterscheiden. Du findest:

  • Soja Proteinpulver
  • Reis Proteinpulver
  • Erbsen Proteinpulver
  • Hanf Proteinpulver
  • Süßlupinen Proteinpulver

Trotz der unterschiedlichen Inhaltsstoffe, haben die fünf Arten wichtige Gemeinsamkeiten. Nachfolgend zeigen wir Dir, wodurch sich das jeweilige Vegan Protein auszeichnet und welche Vor- und Nachteile vorhanden sind.

Als vollständige vegane Eiweißquellen zählen unter anderem alle Sojaprodukte, Quinoa, Buchweizen, Hanf- und Chiasamen, sowie Spirulina.

Unvollständige Eiweißlieferanten beinhalten die geforderten Proteine nicht in ausreichender Menge, können aber durch Kombination eine hohe biologische Wertigkeit erzielen. Zu ihnen zählen im Allgemeinen; Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, Getreide und Gemüse.


Was zeichnet Soja Proteinpulver aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Soja Protein enthält 380 Kilokalorien, 0 bis maximal 5 Gramm Kohlenhydrate, 85 Gramm Eiweiß und 1 Gramm Fett auf 100 Gramm. Bereits die Sojabohne selbst enthält schon weit über 30 Prozent Protein, was eine ganze Menge ist. Darüber hinaus bekommst Du ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe und verschiedene B-Vitamine geliefert. Darum gehört die Sojabohne zum essentiellen Bestandteil der Ernährung von Veganern und Vegetariern. Der größte Nachteil ist, dass Soja als Vegan Protein bei manchen Menschen Allergien auslösen kann. Wenn Du bereits allergisch auf Soja reagiert hast, solltest Du lieber ein anderes Vegan Protein verwenden. Das gilt auch, wenn Du generell empfindlich auf Lebensmittel reagierst. Teste vielleicht erst einmal eine kleine Menge Soja Protein, bevor Du Dir gleich einen großen Beutel kaufst oder einen ganzen Shake daraus mischst.

Vorteile

  • Hoher Eiweißgehalt
  • Wertvolle Nebenbestandteile
  • Kann den Tagesbedarf an Mineralstoffen decken
  • Arm an Kohlenhydraten
  • Bessere Ökobilanz

Nachteile

  • Kann Allergien hervorrufen
  • Enthält kein Methionin (wichtig für Knochenaufbau)

Was zeichnet Reis Proteinpulver aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Reis Protein enthält auf 100 Gramm fast genauso viel Eiweiß wie Soja Protein. Dafür ist aber mit 10 Gramm mehr Fett enthalten. Außerdem enthält das Vegan Protein 400 Gramm Kilokalorien, 2 bis 10 Gramm Kohlenhydrate und 80 Gramm Eiweiß auf 100 Gramm. In der Regel wird Reisprotein aus dem ganzen Reiskorn hergestellt. Dadurch enthält das Vegan Protein eine Vielzahl von Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen.

Vorteile

  • Nahezu alle benötigten Proteine sind enthalten
  • Enthält viele Vitamine
  • Bietet viele Mineralstoffe
  • Arm an Kohlenhydraten

Nachteile

  • Umweltschädliches Herstellungsverfahren

Was zeichnet Erbsen Proteinpulver aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Veganes Erbsen Proteinpulver enthält auf 100 Gramm eine ähnliche Menge Eiweiß wie Pulver aus Soja und Reis Protein. Es sind jedoch fast gar keine Kohlenhydrate enthalten. Je 100 Gramm bekommst Du 400 Kilokalorien, keine Kohlenhydrate, 80 Gramm Eiweiß und 5 Gramm Fett geliefert. Ideal ist dieses Vegan Protein als Nahrungsergänzung zum Muskelaufbau. Dabei sorgt der hohe Anteil an Lysin für ein kräftiges Muskelwachstum. Tipp: Mit einer Kombination aus Erbsen- und Reisprotein erzielst Du optimale Ergebnisse, weil sich die Inhaltsstoffe der beiden Vegan Proteine ergänzen.

Vorteile

  • Enthält alle Proteine für den Muskelaufbau
  • Ideal für Sportler
  • Arm an Kohlenhydraten
  • Hoher Eisengehalt

Nachteile

  • Bei Allergie gegen Hülsenfrüchte ungeeignet

Was zeichnet Hanf Proteinpulver aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Hanf Protein ist kalorienarm, enthält aber im Vergleich zu anderen Vegan Protein Pulvern meist deutlich mehr Kohlenhydrate. Auf 100 Gramm bekommst Du 350 Kilokalorien, 2 bis 25 Gramm Kohlenhydrate, 50 Gramm Eiweiß und 2 Gramm Fett geliefert. Das vegane Hanfprotein wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen. Darin ist kein psychoaktiver Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC) enthalten und dementsprechend hat das Vegan Protein keine berauschende Wirkung. Auch wenn weniger Proteine enthalten sind als beispielsweise in Erbsenprotein, ist Hanf Protein aufgrund der Zusammensetzung ideal für Deinen Körper.

Vorteile

  • Optimaler Proteinmix
  • Ideales Verhältnis von Fettsäuren
  • Viele Ballaststoffe
  • Viele Mineralstoffe
  • Nachhaltiger Anbau
  • Heimische Produktion möglich

Nachteile

  • Relativ hoher Anteil Kohlenhydrate

Was zeichnet Süßlupinen Protein aus und was sind die Vor- und Nachteile?

Süßlupinen Proteinpulver hat mit 40 Gramm Eiweiß auf 100 Gramm den geringsten Proteingehalt. Trotzdem sind aber alle wichtigen Proteine enthalten wie Lysin, was für den Muskelaufbau wichtig ist. Auf 100 Gramm bekommst Du zudem 335 Kilokalorien, 15 Gramm Kohlenhydrate und 7 Gramm Fett geliefert. Dieses Vegan Protein ist als Ei-Ersatz geeignet und lässt sich daher gut in Kuchen verarbeiten. Durch die Hitze im Backofen werden allerdings die Proteine teilweise zerstört.

Vorteile

  • Hoher Lysingehalt
  • Hoher Eisenanteil
  • Als Ei-Ersatz verwendbar
  • Heimische Produktion möglich

Nachteile

  • Kann Allergien auslösen
  • Recht teuer

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Vegan Protein Produkte miteinander vergleichen?

Um herauszufinden, welches Vegan Protein für Dich am besten ist, solltest Du auf jeden Fall einzelne Produkte miteinander vergleichen. Das gestaltet sich aber durch die große Auswahl nicht ganz so einfach. Anhand folgender Kriterien fällt es Dir sicherlich leichter, einzelnen Vegan Protein Pulver gegenüberzustellen und zu bewerten, um das beste Produkt für Dich und Deine Anforderungen zu finden:

  • Chemical Score
  • Inhaltsstoffe
  • Zusatzstoffe
  • Herkunft und Herstellungsland

Chemical Score

Anhand der Chemical Score kannst Du in Erfahrung bringen, wie hoch die Wertigkeit des Proteins ist und wieviel von bestimmten Aminosäuren in Pulver vorhanden ist. Der Wert wird mit einem Referenzwert, der von der Landschaftsorganisation (FAO) und von der WHO festgelegt ist, verglichen, der den optimalen Wert im menschlichen Körper wiedergibt. Um einen hohen Chemical Score zu erreichen, müssen sich verschiedene Proteinarten in den Aminosäuren ideal ergänzen.

Immer mehr Leistungssportler machen es vor, dass Vegan Protein beim Muskelaufbau unterstützt. Ob Strongman Patrick Baboumian, Leichtathlet Carl Lewis oder die Tennisschwestern Serena und Venus Williams.
Immer mehr Leistungssportler machen es vor, dass Vegan Protein beim Muskelaufbau unterstützt. Ob Strongman Patrick Baboumian, Leichtathlet Carl Lewis oder die Tennisschwestern Serena und Venus Williams.

Inhaltsstoffe

Genauso wie bei anderen Proteinpulvern gilt auch bei Vegan Protein:Klasse statt Masse“. Darum solltest Du zu einem qualitativ hochwertigen Vegan Protein greifen. Folgende Kennzeichnungen geben Hinweise auf die Qualität des Produkts:

  • Biologischer Anbau
  • Frei von gentechnisch veränderten Stoffen
  • Frei von Aromen
  • Ohne künstliche Geschmacksstoffe
  • Ohne Konservierungsstoffe
  • Frei von künstlichen Farbstoffen

Auch das staatlich anerkannte Bio-Siegel ist ein wichtiger Hinweis für eine gute Qualität, da Bioprodukte kaum mit Schadstoffen belastet sind.

Zusatzstoffe

Da viele Vegan Protein Pulver in reiner Form einen bitteren Geschmack vorweisen, kommen Zusatzstoffe zum Einsatz, um diesen zu überdecken. Manche können den Appetit anregen und haben Einfluss auf Trainingserfolge. Dem Pulver können eine Vielzahl von unterschiedlichen Stoffen zugesetzt werden. Manch einer möchte gerne auf Süßungsmittel, Zucker und Geschmacksverstärker verzichten. Für diese Personen gibt es am Markt Vegan Protein, bei dem bewusst auf Süßstoff wie Aspartam verzichtet wird. Dieser steht auch im Verdacht, dem Körper zu schaden. Hierbei gilt: Werden Süßstoffe in geringen Mengen in den Ernährungsplan integriert, ist die Einnahme unbedenklich.

Herkunft und Herstellungsland

Meist ist es nicht so einfach, die direkte Herkunft der Rohstoffe herauszufinden. Folgende Angaben können aber dabei helfen, den Herkunftsort und die Produktionsbedingungen zu ermitteln:

Soja

Die drei größten Sojaproduzenten sind Argentinien, Brasilien und die USA. Alleine die USA kommt weltweit auf 35 Prozent der Erträge, wobei nur etwa ein Prozent für die direkte Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln oder Tofu verwendet werden. Soja Protein bekommst Du als Konzentrat und Isolat, wobei die Tagesmenge von 30 Gramm Isolat von Männern nicht überschritten werden sollte, weil dieses zur Brustgewebebildung führt und ein sogenannter „Männerbusen“ entstehen kann. Ein Hauptkritikpunkt bei Soja ist, dass gentechnisch verändertes Saatgut verwendet und Regenwald zerstört wird.

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Reis

Reis wird überwiegend in asiatischen Ländern wie China, Indonesien und Indien angebaut und 90 Prozent der weltweiten Ernte erbracht. Es gibt aus Reis aus Europa, jedoch mit geringen Produktionsmengen, der insbesondere in Italien und Frankreich angebaut wird. Reis wird im Nassbauverfahren angebaut, was im Hinblick auf den Klimawandel problematisch ist. Durch das Freisetzen von großen Mengen Methan wird der Treibhauseffekt begünstigt.

Erbsen

Erbsen werden auf der ganzen Welt angebaut. Die größten Produzenten von getrockneten Erbsen sind Russland, China und Kanada. Der Anbau von Erbsen hat einen positiven Effekt auf die Bodenbeschaffenheit, allerdings sind die Anbauflächen anfällig für Unkraut. Darum kommen häufig Herbizide zum Einsatz, die in den Erbsen wiederzufinden sind.

Hanf

Hanfanbau wird in Europa erst seit den 1990er Jahren verstärkt betrieben. Es aber nur Sorten mit einem geringen Anteil an THC erlaubt. Meist ist das Ziel die Faserproduktion, die für die Textilherstellung zum Einsatz kommt. Zur Herstellung von Nahrungsmitteln wird nur der Samen und in Teilen der Pflanzensaft verwendet. Hanfpflanzen sind sehr genügsam und müssen nicht mit Herbiziden und kaum mit Pestiziden behandelt werden. Von den hier vorgestellten Rohstoffen ist das Vegan Protein Hanf das umweltverträglichste.

Lupinenprotein

Die Lupine gehört genauso wie die Erbse zu den Hülsenfrüchten. Der Anbau hat durch die Stickstoffanreicherung einen positiven Effekt auf die Qualität des Bodens. Es gibt allerdings nur wenige Sorten, deren Samen für den Menschen verträglich ist wie die Zuchtform der blauen Süßlupine. Anders als vielfach zu lesen ist, ist die Lupine nicht in Deutschland beheimatet. Durch ihre gute Frostresistenz und den menschlichen Einfluss hat sie sich auch hierzulande verbreitet. Sie werden auf relativ kleinen Anbauflächen angebaut, was sich natürlich entsprechend im Preis des Vegan Proteins bemerkbar macht. Gerade die Zuchtformen sind für Schädlinge und Krankheiten anfällig, wodurch auf Pestizide nicht verzichtet werden kann.

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Was kosten Vegan Protein Produkte?

Vegan Protein als Pulver bekommst Du von preisgünstig bis teuer. Hierbei ist aber auch klar, je reiner das Proteinpulver ist, desto hochwertiger ist es. Preisgünstige Vegan Protein findest Du bereits zwischen 10 und 16 Euro. Hochwertige Pulver von namhaften Herstellern können bis zu 45 Euro je Kilogramm kosten, je nachdem welches Vegan Protein und welche Inhaltsstoffe enthalten sind. Damit ist Vegan Protein nicht teurer als hochwertiges Protein tierischer Herkunft. Grundsätzlich kannst Du Dir bei Vegan Protein sicher sein, dass es keine tierischen Bestandteile enthält und Du Deiner tierlosen Ernährungsweise treu bleiben kannst. Falls Du allerdings an Unverträglichkeiten leidest, solltest Du Dir diesbezüglich die Zutatenliste genauer anschauen.

Wo kannst Du Vegan Protein kaufen?

Da die Verwendung von Proteinpulver mittlerweile ein großer Trend ist und da es auch viele Menschen gibt, die sich vegan ernähren, hast Du viele verschiedene Möglichkeiten um Vegan Protein zu kaufen. Supplement-Shops, Drogerien wie Rossmann und dm oder Supermärkte haben ein schönes Angebot in mehreren Geschmacksrichtungen. Du findest auch Vegan Protein in Probiergrößen, damit Du schauen kannst, welches Produkt am besten zu Dir passt. Allerdings ist hierbei die Auswahl kleiner gestaltet. Ebenfalls kannst Du in Deinem Fitnessstudio mitunter Vegan Protein kaufen. Die Fitnesstrainer können Dir zudem viele Informationen zum jeweiligen Produkt liefern und Dich beraten. Eine schöne Alternative zum Einzelhandel vor Ort sind die verschiedenen Online-Shops, die Dir eine große Auswahl Vegan Protein anbieten. Du kannst in aller Ruhe nach dem passenden Pulver suchen, die Zutatenlisten studieren und schauen, welche Erfahrungen andere Käufer mit dem Produkt gemacht haben. Hast Du das beste Vegan Protein gefunden, ist der Kauf dank einfacher Bestellabwicklung und verschiedenen Zahlungsmethoden im Handumdrehen abgeschlossen. Folgende Online-Händler bieten Dir ein schönes Sortiment:

  • Amazon.de
  • Paleosport.de
  • MyProtein.de
  • MetaSport.de
Vegan Protein Test
Vegan Protein basiert auf unterschiedlichen, pflanzlichen Eiweißquellen

Wissenswertes über Vegan Protein – Expertenmeinungen und Rechtliches

Gibt es von der Stiftung Warentest einen Vegan-Protein-Test?

Einen speziellen Test zu Vegan Protein gibt es von der Stiftung Warentest nicht. Allerdings findest Du in der Ausgabe 02/2008 einen Testbericht, in dem die Experten Eiweißpräparate genauer untersucht haben. Keines der Produkte hat die Tester überzeugt. Wer Muskeln im normalen Trainingsalltag aufbauen möchte, sollte gemäß Stiftung Warentest auf eine eiweißreiche Ernährung setzen. Du kannst auch Molke und andere Milchprodukte kaufen und musst nicht zwingend auf Proteinshakes zurückgreifen. Auch Öko Test hat sich bisher noch nicht genauer mit Vegan Protein beschäftigt. In einem anderen Test haben die Experten allerdings 14 Eiweißpulver im Allgemeinen genauer unter die Lupe genommen. Nach Freischaltung kannst Du Dir die Testergebnisse genau anschauen und in Deine Kaufentscheidung einfließen lassen.

Gibt es EU-Richtlinien und Anordnungen zu Vegan Protein?

Eine Vielzahl von EU-Richtlinien, Anordnungen, Normen und Rechtsvorschriften regeln bei unterschiedlichen Produkten, ob diese überhaupt auf dem europäischen Binnenmarkt verkauft werden dürfen. Sie nehmen dafür die Sicherheit für den Verbraucher genauer unter die Lupe, um diesen in hohem Maß zu schützen. Dafür gibt es unter anderem das Produktsicherheitsgesetz, kurz ProdSG. Für Vegan Protein gelten die Richtlinien, die auch für Lebensmittel gelten. Diese Richtlinien und Anordnungen legen Standards hinsichtlich Schutz und Sicherheit der Verbraucher fest. Geregelt sind sie beispielsweise in den EU-Richtlinien 89/392/EWG und 89/655/EWG. In Bezug auf Nahrungsergänzungsmittel, wozu auch Vegan Protein gehört, legt die Richtlinie 2002/46/EG eine harmonisierte Liste von Mineralstoffen und Vitaminen vor, die bei der Herstellung von Verwendung finden dürfen. Zusätzlich gibt es die EG-Verordnung Nr. 1924/2006, in der nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel festgelegt sind. Außerdem regelt die Verordnung EG Nr. 1925/2006  den Zusatz von Vitaminen und Mineralstoffen sowie anderen Substanzen in Lebensmitteln.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • https://www.vegifeel.de/de/news-archiv/veganer-muskelaufbau-mit-diesen-10-tipps-gelingt-es.html
  • https://www.deutschlandistvegan.de/protein-beim-vegan-abnehmen/
  • https://www.deutschlandistvegan.de/vegane-ernaehrung-proteine/
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Protein

Bildnachweis:

  • https://www.pexels.com/de-de/foto/lebensmittel-kalt-mann-menschen-4378601/
  • https://unsplash.com/photos/YTAK-7BBEsc

Letzte Aktualisierung am 20.04.2021 um 02:02 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API