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Klapprad

Klappräder im Vergleich: Faltmaß, Gewicht und Ausstattung

Ein Klapprad ist vor allem dann praktisch, wenn Fahrrad und öffentlicher Verkehr, Auto, Wohnmobil oder wenig Stauraum kombiniert werden sollen. Entscheidend sind Faltmaß, Gewicht, Radgröße, Schaltung, Bremsen und ein stabiler Faltmechanismus. Konkrete Amazon-Empfehlungen führen wir nur auf, wenn ein aktuelles Preis- und Verfügbarkeitssignal vorliegt. Im Ratgeber erklären wir, worauf du bei klassischen Falträdern und E-Klapprädern achten solltest.

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Auf Reisen und in Städten ist ein Klapprad besonders praktisch. Es benötigt wenig Platz und ist somit leicht zu verstauen.
Es gibt unterschiedliche Varianten an Klapprädern. Zu ihnen gehören jene, die einen Elektromotor haben und andere, die du nur mit deiner Trittkraft antreibst.
Beim Kauf von klappbaren Rädern solltest du auf verschiedene Aspekte achten. Neben der Höhe ist auch der Faltmechanismus, das Gewicht und die Ausstattung von Bedeutung.

5 aktuell verfügbare Klappräder und E-Falträder

Bei Klapprädern ändern sich Modellvarianten und Lieferstatus vergleichsweise häufig. Deshalb führen wir hier fünf konkrete Einzelprodukte auf, die aktuell als Kaufoption nachvollziehbar sind. Vergleiche neben dem Preis besonders Faltmaß, Gewicht, Antrieb und die für Dich passende Radgröße.

FISCHER Agilo 2.0 – kompaktes E-Faltrad mit tiefem Einstieg

Das FISCHER Agilo 2.0 richtet sich an Alltag, Pendeln und Reise. Der tiefe Einstieg erleichtert das Auf- und Absteigen, während 20-Zoll-Laufräder und Faltmechanismus den Transport vereinfachen. Interessant ist das Modell vor allem für Nutzer, die ein alltagstaugliches E-Faltrad mit Beleuchtung und Gepäckträger suchen.

VARUN S20-1 – 20-Zoll-E-Klapprad mit breiten Reifen

Das VARUN S20-1 kombiniert einen faltbaren Rahmen mit breiten 20-Zoll-Reifen und elektrischem Antrieb. Die Bauart passt eher zu Nutzern, denen Fahrkomfort und Reserven auf wechselndem Untergrund wichtiger sind als ein besonders niedriges Gewicht oder kleinstes Faltmaß.

ONESPORT OT16-2 – E-Faltrad mit 20-Zoll-Rädern

Das ONESPORT OT16-2 ist ein elektrisches 20-Zoll-Faltrad mit herausnehmbarem Akku und mehreren Unterstützungsstufen. Vor dem Kauf solltest Du neben dem Faltmaß vor allem das vergleichsweise hohe Gesamtgewicht berücksichtigen, wenn das Rad regelmäßig Treppen hochgetragen werden muss.

TRETWERK Akimbo – E-Klapprad mit 8-Gang-Schaltung

Das TRETWERK Akimbo verbindet 20-Zoll-Laufräder, Faltmechanismus und eine 8-Gang-Schaltung. Es ist eine interessante Lösung für Pendler und Camper, die ein elektrisch unterstütztes Rad kompakt im Auto oder Wohnmobil verstauen möchten und dennoch mehrere Gänge zur Verfügung haben wollen.

Fafrees F20 Pro – faltbares E-Bike mit 20-Zoll-Bereifung

Das Fafrees F20 Pro setzt auf einen faltbaren Aluminiumrahmen, 20-Zoll-Bereifung und elektrischen Hinterradantrieb. Die Ausstattung ist eher auf komfortorientierte längere Strecken ausgelegt. Für häufiges Tragen in Bahn oder Treppenhaus sollte das Gewicht vor der Bestellung besonders kritisch geprüft werden.

Klapprad kaufen: Faltmaß, Gewicht und Ausstattung richtig vergleichen

Was sind Klappräder?

Ein Klapprad ist ein Fahrrad, welches mit einem Scharnier versehen ist. Ein Scharnier sitzt am Rahmen und ist einfach zu öffnen, was ein Falten des Zweirads ermöglicht. Manche Varianten lassen sich in der Hälfte klappen, während andere auf etwa ein Drittel ihrer Größe faltbar sind.

Klapprad fuer unterwegs Camping
Wenn du viel unterwegs bist, ist ein Klapprad schnell im Kofferraum verstaut. Gerade beim Camping kommen Klappräder oft zum Einsatz.

Das bedeutet, dass du dein Rad ohne Probleme im Kofferraum platzieren kannst. Ebenso ist ein Transport in Bus oder Bahn möglich.

Welche Vor- und Nachteile haben Klappräder?

Es finden sich viele Aspekte, die für ein Klapprad sprechen. Trotzdem haben die praktischen Zweiräder einige Nachteile. Verglichen mit normalen Rädern sind sie wartungsintensiver und nicht für alle Terrains geeignet. Dafür haben sie jedoch den Vorteil, dass sie handlich sind und ein niedriges Gewicht haben. Deshalb eignen sie sich besonders gut für Personen, die beim Biken schnell beschleunigen wollen. Dank ihrer Kompaktheit sind die Räder zudem leicht zu transportieren. Deshalb kommen sie speziell auf Reisen zum Einsatz.

Wer profitiert von einem Klapprad?

Klappräder eignen sich für viele Personengruppen. Speziell wenn du während deines Urlaubs Sport machen willst, sind Zweiräder zum Falten ideal. Sie passen leicht ins Auto und nehmen nur wenig Raum ein. Natürlich kannst du sie sogar im Camper verstauen.

Auf der anderen Seite verwenden sogar Menschen Klappräder, die daheim wenig Platz haben. Studenten, die in einem WG-Zimmer oder einer Einzimmerwohnung leben, greifen daher häufig auf diese Art an Rad zurück.

Ebenso kannst du ein solches Zweirad einsetzen, wenn du es sauber in einem Schrank verstauen möchtest. Räder, die in der Mitte klappbar sind, nehmen nämlich wenig Raum ein.

Wo kann man ein Klapprad kaufen?

Klappräder im Handel zu finden ist nicht immer leicht. In Geschäften, die Räder anbieten, finden sich meist nur wenige von ihnen. Manchmal kannst du sie im Rahmen von Aktionen und Angeboten entsprechende Produkte in großen Supermärkten, wie real, Globus und Kaufland entdecken. Seltener siehst du sie bei Discountern wie Lidl, Aldi und Netto. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, dass du dein Klapprad online bestellst. Es gibt viele Shops, welche die Zweiräder in unterschiedlichen Varianten führen. Eine große Auswahl gibt es unter anderem bei Amazon und eBay.

Was kostet ein Klapprad?

Die Preise eines faltbaren Rads variieren. Sie hängen von seiner Größe, Ausstattung und dem jeweiligen Hersteller ab. Die Preise verändern sich je nach Ausstattung, Saison und Antrieb deutlich. Vergleiche deshalb aktuelle Angebote und rechne bei E-Falträdern zusätzlich Akkuqualität, Gewicht und Ersatzteilversorgung ein. Natürlich findest du auf dem Markt Produkte, die etwas teurer oder günstiger sind. Deshalb lohnt es sich sie gut zu vergleichen. Das geht besonders bei Amazon und Co. leicht und schnell. Dort kannst du dir übrigens auch die Kundenbewertungen zu einzelnen Produkten durchlesen und so einen noch besseren Einblick erhalten.

Klapprad verschiedene Ausfuehrungen
Mittlerweile bekommst du Klappräder in vielen Ausführungen. So ist es möglich auch ein Mountainbike als Klapprad kaufen, um dich auch im Urlaub fit zu halten.

Welche Hersteller bieten gute Klappräder an?

Möchtest du ein Fahrrad zum Klappen kaufen, gibt es unterschiedliche Hersteller, die ihre Produkte anbieten. Einige von ihnen sind für ihre qualitativ hochwertigen Produkte bekannt. Erwirbst du eines ihrer Zweiräder kannst du dich meist auf ihre Robustheit und lange Lebensdauer verlassen. Auf der anderen Seite findest du Hersteller, die wenig bekannt sind und ebenso gute Produkte anbieten. Deshalb sollte die Marke eines Faltrads bei einem Kauf nur bedingt berücksichtigt werden.

Hier ein Überblick über bekannte und beliebte Hersteller von Fahrrädern zum Klappen:

  • Zündapp
  • Anakon
  • Licorne
  • Chrisson
  • Fischer
  • Dahon
  • Vivi
  • Hitway
  • Nilox

Orientiere Dich nicht nur an der Marke. Prüfe stattdessen Rahmen, Faltgelenk, Bremsen, Schaltung, Gewicht und Ersatzteilversorgung; Rezensionen können ergänzende Hinweise geben, ersetzen aber keine technische Bewertung.

Wie ist das Fahrgefühl auf einem Klapprad?

Das Fahren auf einem faltbaren Rad funktioniert fast genauso wie auf einem klassischen Fahrrad. Doch es gibt Vorteile auf Klapprädern. Sie hängen mit ihrem niedrigen Gewicht zusammen. Ein niedriges Gewicht kann das Tragen und Beschleunigen erleichtern, sagt aber allein wenig über Effizienz oder Fahrkomfort aus. Als Faustregel gilt übrigens, dass du bei einem Zweirad mit größeren Reifen seltener in die Pedalen zu treten hast als bei Rädern mit niedriger Reifenhöhe. Entscheidest du dich für ein Rad mit größeren Reifen, ist es jedoch etwas sperriger. Das bedeutet, dass du beim Verstauen Probleme bekommen kannst.

Klapprad nach Einsatz und Faltkonzept auswählen

Beim Stöbern auf dem Markt wirst du auf Klappräder in verschiedenen Varianten stoßen. Zu ihnen gehören jene mit einem Elektromotor und andere, die du lediglich manuell antreibst. Worin sich beide Arten unterscheiden und welche von ihnen die beste für dich ist, kannst du bei uns nachfolgend lesen. Im jeweiligen Unterpunkt erfährst du nämlich die entsprechenden Details von uns.

Was ist ein klassisches Klapprad und welche Vor- und Nachteile hat es?

Normale Klappräder gibt es für unterschiedliche Untergründe. Du kannst sie meist in Städten verwenden und seltener im Gelände. Praktisch an ihnen ist, dass sie leicht und geräumig sind. Aus diesem Grund stellen sie eine hervorragende Wahl für den Urlaub oder eine kleine Wohnung in der Stadt dar. Bedenke jedoch, dass du sie komplett manuell betreibst. Das bedeutet, dass längere Strecken problematisch sein könnten. Dafür sind die Räder jedoch robust und weniger anfällig für Schäden. Verglichen mit Produkten, die einen Motor haben, sind diese deutlich günstiger.

Vorteile

  • Für verschiedene Untergründe geeignet
  • Klein und handlich
  • Geringes Gewicht
  • Hohe Robustheit

Nachteile

  • Lange Strecken könnten anstrengend sein

Was ist ein klappbares Elektrorad und welche Vor- und Nachteile besitzt es?

Faltbare Klappräder sind praktisch, da du mit ihnen selbst längere Wege problemlos zurücklegen kannst. Bist du erschöpft, kannst du einfach den Motor zur Hilfe nehmen. Berücksichtige bei deiner Entscheidung, dass Zweiräder mit Motor deutlich teurer sind als klassische Varianten und auch Energie benötigen. Daher sind sie nur dann sinnvoll für dich, wenn du ihre Motorisierung nutzt. Kommt es zu einem Defekt am Motor, ist die Reparatur meist teuer. Außerdem sind die Räder etwas schwerer, was am integrierten Motor liegt.

Vorteile

  • Sehr bequem
  • Auf langen Strecken ideal

Nachteile

  • Verbrauchen Energie
  • Gewicht fällt überdurchschnittlich aus

Zur Fahrradausrüstung gehören je nach Nutzung außerdem ein passender Fahrradhelm und bei längeren Touren Fahrradhandschuhe. Wer statt maximalem Packmaß mehr Reichweite und Gepäckkomfort sucht, kann zusätzlich unsere Trekkingrad-Kaufberatung vergleichen.

Die wichtigsten Kaufkriterien für Klappräder

Bei der Suche nach einem guten Klapprad gibt es verschiedene Kaufkriterien, die du berücksichtigen solltest. Welche das sind, erfährst du von uns nachfolgend genauer. Hier erst einmal ein Überblick über die wichtigsten Punkte, die du unbedingt berücksichtigen solltest:

  • Höhe des Rads
  • Mechanismus
  • Gewicht des Rads
  • Ausstattung

Was diese Aspekte genau bedeuten und weshalb du sie berücksichtigen solltest, erfährst du von uns in den nächsten Absätzen.

Höhe des Rads

Fahrräder gibt es in verschiedenen Höhen. Für Klappräder gilt dasselbe. Daher ist es wichtig das Rad auf deine Bedürfnisse angepasst zu wählen. Meist sind die Zweiräder zwischen 16 und 20 Zoll hoch. Das bedeutet, dass die meisten von ihnen für Personen geeignet sind, die zwischen 165 und 190 Zentimetern groß sind. Manchmal finden sich daher Produkte, die etwas kleiner oder größer sind. Das bedeutet, dass es sogar Artikel gibt, die bis zu 26 Zoll messen.

Beachte neben der Reifengröße eines Rads auch seinen Rahmen. Er kann unterschiedlich hoch und lang sein, sodass es auch hier Unterschiede gibt, welche die Kompaktheit eines Zweirads einschränken.

Mechanismus

Bei Klapprädern ist der Faltmechanismus besonders wichtig. Er sollte tadellos funktionieren. Nur so ist die Langlebigkeit des Zweirads wahrscheinlich und der problemlose Einsatz vor Ort. Entscheidest du dich für einen Artikel, der einen minderwertigen Faltmechanismus besitzt, wirst du früher oder später auf Probleme stoßen. Irgendwann ist es dann unmöglich, dass dein Rad zusammenklappbar ist. Dann steht entweder eine Reparatur an oder ein Neukauf.

Wähle am besten ein Produkt aus, welches einen manuell nutzbaren Faltmechanismus besitzt. Er ist ohne Werkzeug nutzbar und besonders praktisch, da er zügig verwendbar ist. So kannst du dein Zweirad spontan nutzen oder verstauen, ohne viel Zeit zu verlieren.

Gewicht des Rads

Ein Klapprad hat in etwa dasselbe Gewicht wie ein normales Fahrrad. Das bedeutet, dass es zwischen 10 und 20 Kilogramm wiegt. Es gibt natürlich Ausnahmen, sodass es nach oben und unten keine fixe Grenze gibt.

Wusstest du, dass Aluräder besonders leicht sind?

Aluminiumrahmen können das Gewicht reduzieren, doch das Gesamtgewicht hängt ebenso von Laufrädern, Antrieb, Ausstattung und bei E-Klapprädern von Motor und Akku ab. Vergleiche deshalb immer die Herstellerangabe zum kompletten Fahrrad.


Möchtest du kein klappbares Rad aus Aluminium haben, kannst du eines aus einem anderen Metall wählen, welches gut verarbeitet ist. Es sollte ein Gewicht von zwölf Kilogramm jedoch nicht überschreiten, sodass du es flexibel nutzen kannst.

Ausstattung

Wie wir bereits erwähnt haben, gibt es Falträder mit einem Elektromotor zu kaufen. Er ist speziell dann eine gute Wahl, wenn du lange Strecken zurücklegen möchtest. Neben ihm sind die praktischen Verkehrsmittel mit weiterem Zubehör versehen. Die meisten von ihnen sind mit einem Gepäckträger und Schutzblech ausgestattet. Ebenso gibt es jene, die einen Korb haben, in dem du leichter Sachen transportieren kannst. Zum Teil haben die faltbaren Räder sogar Reflektoren und standardmäßige Ausstattung wie Klingeln, Lichter und eine Nabenschaltung.

Klapprad in der Praxis: Fahrgefühl, Zubehör und Pflege

Seit wann gibt es Klappräder?

Der Ursprung von klappbaren Rädern liegt in den Hochrädern. Sie zeichnen sich durch große Reifen im vorderen Bereich aus. Im hinteren Bereich haben die Zweiräder eine eher kleine Bereifung. Damit das Zweirad etwas leichter zu transportieren ist, ist es mit einem Faltmechanismus ausgestattet worden. Auf dieser Basis wurde ein Faltrad im Jahr 1900 entwickelt. Dieses war zerlegbar, kam jedoch nicht zum Einsatz. Knapp neun Jahre später verwendete die holländische Armee ein Klapprad, welches sie „Fongers“ nannte. Bereits wenige Jahrzehnte später kam ein klappbares Rad auf den Markt, welches den aktuellen Modellen ähnlich ist.

Welches Zubehör ist für Klappräder sinnvoll?

Damit deine Klappräder bei der Lagerung keinen Schaden nehmen, solltest du für sei eine Tragetasche einsetzen. Alternativ gibt es Schutzhüllen, die du verwenden kannst, um dein Zweirad vor Schäden, Schrammen und Schmutz zu bewahren.

Denke beim Erwerb von Zubehör an Ersatzteile. Besonders Ersatzschläuche sind sinnvoll. In diesem Zusammenhang benötigst du eine Luftpumpe, um deinen neuen Reifen aufzupumpen. Alternativ kannst du ein Reparaturset erwerben und so mögliche Defekte reparieren. Bei häufigem Gebrauch erleiden selbst Pedalen Beschädigungen. Aus diesem Grund kann es sinnvoll sein, einen Ersatz für sie zur Hand zu haben.

Erwirbst du ein Mountainbike denke an den Kauf von Beleuchtung. Meist kommt es nämlich ohne jegliche Lampen und eignet sich daher nicht für den Straßenverkehr. Zusätzlich empfiehlt sich die passende Schutzkleidung, sodass Verletzungen beim Biken ausbleiben oder seltener vorkommen.

Wie reinige ich ein Klapprad?

Ein Klapprad wird ähnlich wie ein normales Fahrrad gereinigt. Du solltest jedoch darauf achten Scharniere besonders gründlich zu säubern. In den Zwischenräumen sollte sich kein Schmutz befinden, sodass sie sich optimal bewegen lassen. So wird zusätzlich verhindert, dass sie rosten.

Befindet sich eingetrockneter Schmutz an deinem Zweirad, entferne ihn mit etwas Wasser. An Gabel, Rahmen, Rädern und anderen Antriebsteilen lohnt es sich ein Schwamm oder eine Bürste hinzuzunehmen. So geht selbst hartnäckiger Schmutz problemlos ab. Im Anschluss kannst du dein Faltrad mit einem Reiniger bearbeiten. Er sollte einige Minuten einwirken und ist anschließend abzuspülen. Einige Menschen setzen sogar feuchte Allzwecktücher zur Reinigung eines Klapprads ein. Sie spenden Glanz und reinigen das Fahrrad.

Bildnachweis:

  • https://pixabay.com/de/photos/klapprad-faltrad-fahrrad-rad-1521550/
  • https://pixabay.com/de/photos/camping-cadillac-1960-urlaub-retro-4610085/
  • https://pixabay.com/de/photos/faltrad-ostengland-radtour-radreise-2276354/

Faltmechanismus vor dem Kauf praktisch beurteilen

Der Faltmechanismus entscheidet darüber, ob ein Klapprad im Alltag wirklich bequem ist. Ein gutes System lässt sich ohne unnötige Kraft bedienen, rastet eindeutig ein und besitzt eine Sicherung gegen unbeabsichtigtes Öffnen. Wenn Du das Rad täglich in Bus, Bahn oder Auto verstauen möchtest, sollte der komplette Faltvorgang nach kurzer Eingewöhnung zügig funktionieren. Komplizierte Verschlüsse oder schlecht erreichbare Hebel werden bei häufiger Nutzung schnell lästig.

Prüfe außerdem, ob im gefalteten Zustand hervorstehende Pedale, Lenkerteile oder Kabel stören. Ein kompaktes Faltmaß hilft wenig, wenn sich das Rad danach schlecht tragen lässt. Für Pendler sind ein stabiler Tragepunkt und ein Gewicht, das sich über Treppen noch kontrolliert bewegen lässt, besonders wichtig.

Klapprad für Pendeln und Reise richtig konfigurieren

Für kurze Stadtwege reichen häufig wenige, gut abgestufte Gänge. Wer dagegen längere Strecken, Brücken oder Steigungen fährt, profitiert von einer größeren Übersetzungsbandbreite. Schutzbleche, Beleuchtung und Gepäckträger erhöhen die Alltagstauglichkeit, bringen aber zusätzliches Gewicht mit. Entscheide deshalb nach dem tatsächlichen Einsatz und nicht nach der maximalen Zubehörliste.

Auf Reisen ist auch die Ersatzteilversorgung relevant. Reifen, Schläuche, Bremsbeläge und andere Verschleißteile sollten möglichst in gängigen Größen verfügbar sein. Bei sehr speziellen Faltkonstruktionen kann ein Defekt unterwegs sonst unnötig kompliziert werden. Kontrolliere vor längeren Touren Verschlüsse, Reifendruck, Bremsen und alle Schnellspanner.

Worauf größere Fahrer achten sollten

Kleine Laufräder bedeuten nicht automatisch, dass ein Klapprad nur für kleine Personen geeignet ist. Entscheidend sind der Verstellbereich von Sattelstütze und Lenker sowie die zulässige Gesamtbelastung. Bei langen Beinen muss die Sattelstütze ausreichend weit ausziehbar sein, ohne die zulässige Markierung zu überschreiten. Gleichzeitig sollte die Lenkerposition eine entspannte Haltung ermöglichen.

Wer deutlich größer oder schwerer als der Durchschnitt ist, sollte die Herstellerangaben besonders sorgfältig prüfen. Ein Probefahren ist dann sinnvoll, weil sich kurzer Radstand, Lenkerhöhe und Sitzposition je nach Modell sehr unterschiedlich anfühlen können.

Häufige Fragen zu Klapprädern

Welche Radgröße ist bei einem Klapprad sinnvoll?

20 Zoll ist bei vielen Falträdern ein verbreiteter Kompromiss aus kompaktem Faltmaß und alltagstauglichem Fahrverhalten. Kleinere Räder lassen sich oft kompakter verstauen, größere können ruhiger rollen.

Wie wichtig ist das Gewicht eines Faltrads?

Wer das Rad häufig Treppen hochträgt, in Bahn oder Auto hebt, sollte besonders auf das Gesamtgewicht achten. Bei E-Klapprädern erhöhen Motor und Akku das Gewicht deutlich.

Kann man ein Klapprad in Bus und Bahn mitnehmen?

Das hängt von Verkehrsunternehmen, Faltmaß und Beförderungsbedingungen ab. Zusammengefaltet kann ein Faltrad teilweise als Gepäck gelten; vor der Fahrt sollten die aktuellen Regeln des jeweiligen Anbieters geprüft werden.

Was ist beim Faltmechanismus wichtig?

Der Mechanismus sollte sich sicher verriegeln, ohne Spiel im Rahmen zu verursachen. Praktisch ist eine Bedienung mit wenigen Handgriffen. Verschlüsse und Gelenke sollten regelmäßig kontrolliert und nach Herstellerangaben gepflegt werden.

Ist ein E-Klapprad für längere Strecken besser?

Ein Motor kann längere Wege oder Steigungen erleichtern, bringt aber mehr Gewicht, höhere Kosten und einen Akku mit Ladebedarf. Für kurze Wege und häufiges Tragen kann ein klassisches Faltrad praktischer sein.

Worauf sollte man bei einem straßentauglichen Klapprad achten?

Für Fahrten im öffentlichen Straßenverkehr muss das Fahrrad die aktuell geltenden Anforderungen an Bremsen, Beleuchtung und weitere vorgeschriebene Ausstattung erfüllen. Entscheidend ist die konkrete Ausstattung des gewählten Modells.

Letzte Aktualisierung am 17.09.2026 um 22:42 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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