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Eiweißshake Test

Eiweißshakes im Ratgeber: Proteinquellen, Zutaten und Auswahl

Eiweißshakes können die Proteinzufuhr praktisch ergänzen, ersetzen aber keine ausgewogene Ernährung. Für die Auswahl zählen Proteinquelle, Proteingehalt pro Portion, Zucker, Zusatzstoffe, Verträglichkeit und Geschmack. Ergänzend findest Du bei uns den Whey-Protein-Ratgeber, den Überblick zu Casein Protein und unseren Beitrag zu Supplements im Sport.

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

Der Eiweißshake ist eine sehr gute Möglichkeit, um den Proteinbedarf zu decken. Die Menge an Proteinen, die der Körper braucht ist abhängig vom Körpergewicht und den sportlichen Aktivitäten. Der Shake mit viel Protein ist nicht nur für Männer geeignet, auch Frauen profitieren davon.
Nicht nur zum Muskelaufbau und zur schnelleren Regeneration nach intensiven Workouts ist der Eiweißshake ideal. Er kann auch beim Abnehmen unterstützen. Es gibt unterschiedliche Eiweißpulver aus denen Du Shakes herstellen kannst.
Neben kollagenem Eiweiß findest Du auch pflanzliches Protein, welches sich sehr gut bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung verwenden lässt. Du hast die Wahl zwischen Casein, Whey Protein, pflanzlichem Protein und Eiprotein für Deinen Eiweißshake.

5 aktuelle Proteinpulver für Eiweißshakes bei Amazon

Biotiva Bio Erbsenprotein

Pflanzliches Proteinpulver mit kurzer Zutatenliste. Für vegane Eiweißshakes ist vor allem der Proteinanteil pro Portion relevant.

Sevenhills Wholefoods Bio Erbsenprotein

Bio-Erbsenprotein für Shakes und Speisen. Achte beim Vergleich auf Löslichkeit, Geschmack und Portionsgröße.

Raab Vitalfood Bio Erbsen Protein

Pflanzliche Proteinquelle für eine vegetarische oder vegane Ernährung. Entscheidend sind Proteinanteil und Zutatenliste.

Piowald Bio Erbsenprotein

Ein weiteres reines Erbsenprotein, das sich in Wasser oder Pflanzendrink mischen lässt. Geschmack und Konsistenz sind individuell.

Bulk Erbsenprotein Isolat

Protein-Isolat auf Erbsenbasis. Bei Isolaten lohnt sich der Blick auf Proteingehalt, Zusatzstoffe und Preis pro Portion.

Eiweißshakes auswählen: Proteinqualität, Zutaten und Alltagstauglichkeit

Statt einer kurzfristigen Produkt-Rangliste konzentrieren wir uns auf Kriterien, die auch langfristig sinnvoll bleiben. Achte besonders auf Proteinquelle, Proteingehalt pro Portion, Zucker, Zusatzstoffe, Löslichkeit, Geschmack und mögliche Allergene. Konkrete Produkte nennen wir nur, wenn Preis und Verfügbarkeit aktuell eindeutig bestätigt werden können.

Eiweißshakes bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir keinen Eiweißshake Test finden. Wir haben daher hier die Informationen zusammengetragen, die wir im Internet zu den einzelnen Anbietern und deren Eiweißshakes finden konnten und zeigen diese im Vergleich. Auch haben wir uns andere Seiten, die selbst Tests publizieren angesehen und lassen deren Ergebnisse in unsere Texte mit einfließen.

Stiftung Warentest

Eiweißshakes: Proteinmenge, Ziel und Verträglichkeit richtig einordnen

Eiweißshakes sind in erster Linie eine praktische Möglichkeit, Protein zuzuführen. Sie sind kein notwendiger Bestandteil einer sportlichen Ernährung und ersetzen keine abwechslungsreiche Lebensmittelauswahl. Wer seinen Proteinbedarf bereits mit normalen Mahlzeiten deckt, braucht nicht automatisch zusätzliches Pulver. Sinnvoll können Shakes sein, wenn es im Alltag schwerfällt, ausreichend eiweißreiche Lebensmittel einzuplanen, wenn eine schnelle Mahlzeit rund um das Training praktisch sein soll oder wenn eine bestimmte Ernährungsform die Auswahl einschränkt.

Wie viel Protein ist sinnvoll?

Der individuelle Proteinbedarf hängt von Körpergewicht, Trainingsumfang, Trainingsziel, Alter und Gesamtenergiezufuhr ab. Deshalb gibt es keine einzelne Grammzahl, die für alle Menschen passt. Für die Produktauswahl ist wichtiger, wie viel Protein eine Portion tatsächlich liefert und wie diese Portion in die gesamte Tagesernährung passt. Wer mehrere proteinreiche Mahlzeiten isst, benötigt möglicherweise deutlich weniger Ergänzung als jemand, der im Alltag nur selten eiweißreiche Lebensmittel verwendet.

Mehr Protein ist nicht automatisch besser. Eine sehr große Portion verbessert den Trainingseffekt nicht proportional. Entscheidend sind ein sinnvoller Trainingsreiz, ausreichende Gesamtenergie und eine über den Tag passende Proteinversorgung. Bei Nierenerkrankungen oder anderen relevanten Vorerkrankungen sollte eine deutlich erhöhte Proteinzufuhr mit medizinischem Fachpersonal abgestimmt werden.

Whey, Casein oder pflanzliches Protein?

Whey Protein wird aus Molke gewonnen und löst sich häufig leicht auf. Casein stammt ebenfalls aus Milch, wird aber anders verarbeitet und hat eine andere Proteinstruktur. Pflanzliche Pulver werden beispielsweise aus Erbse, Reis, Soja oder Mischungen mehrerer Quellen hergestellt. Welche Variante besser passt, hängt von Geschmack, Verträglichkeit, Ernährungsform und gewünschter Konsistenz ab. Für vegane Ernährung kommen rein pflanzliche Produkte infrage; bei Milchallergie sind milchbasierte Pulver ungeeignet.

Bei pflanzlichen Mischungen kann die Kombination verschiedener Proteinquellen sinnvoll sein, weil sich deren Aminosäureprofile ergänzen. Das bedeutet jedoch nicht, dass jedes Mehrkomponentenprodukt automatisch hochwertiger ist. Die Zutatenliste und der Proteinanteil pro Portion bleiben die besseren Vergleichsgrößen.

Proteinshake zum Muskelaufbau?

Muskelaufbau entsteht vor allem durch regelmäßiges Krafttraining mit ausreichendem Trainingsreiz. Protein liefert die dafür benötigten Aminosäuren, aber ein Shake allein baut keine Muskulatur auf. Ob das Protein aus einem Pulver, Joghurt, Quark, Hülsenfrüchten, Tofu, Fisch, Eiern oder anderen Lebensmitteln stammt, ist für die Grundversorgung weniger entscheidend als die insgesamt ausreichende Menge und eine ausgewogene Ernährung.

Eiweißshakes beim Abnehmen

Ein Proteinshake ist kein Fettverbrenner. Proteinreiche Mahlzeiten können sättigend sein, entscheidend für eine Gewichtsabnahme bleibt jedoch langfristig die Energiebilanz. Ein Shake kann praktisch sein, wenn er eine passend geplante Mahlzeit ergänzt oder ersetzt; zusätzlich zur normalen Ernährung getrunken liefert er aber auch zusätzliche Energie. Achte deshalb auf Portionsgröße, Kalorien, Zucker und die Zutaten, mit denen Du den Shake mischst.

Was bedeutet biologische Wertigkeit?

Die biologische Wertigkeit ist ein älteres Konzept, mit dem beschrieben wird, wie gut aufgenommenes Nahrungsprotein für den Aufbau körpereigener Proteine genutzt werden kann. Für den Einkauf eines Proteinpulvers sollte dieser Einzelwert nicht überbewertet werden. Eine abwechslungsreiche Ernährung kombiniert ohnehin verschiedene Proteinquellen. Praktisch relevanter sind Proteinmenge pro Portion, Aminosäureprofil, Verträglichkeit, Zutaten und die Frage, ob das Produkt regelmäßig genutzt wird.

Wann sollte ein Shake getrunken werden?

Ein enges „anaboles Fenster“ von wenigen Minuten nach dem Training ist für die meisten Freizeitsportler kein sinnvoller Grund für Hektik. Wichtiger ist die gesamte Proteinversorgung über den Tag. Ein Shake nach dem Training kann bequem sein, muss aber nicht unmittelbar in der Umkleide getrunken werden. Wer vorher eine eiweißreiche Mahlzeit gegessen hat, ist ebenfalls gut versorgt.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Eiweißpulver können je nach Zusammensetzung Verdauungsbeschwerden auslösen, etwa durch Laktose, Süßungsmittel oder bestimmte Zusatzstoffe. Bei einer bekannten Allergie muss die jeweilige Proteinquelle gemieden werden. Eine pauschale Behauptung, übliche Proteinshakes würden bei gesunden Menschen grundsätzlich Leber oder Nieren schädigen, ist nicht seriös. Bei bestehenden Nieren- oder Stoffwechselerkrankungen sollte eine erhöhte Proteinzufuhr jedoch ärztlich abgeklärt werden.

Woran erkennst Du ein sinnvoll deklariertes Produkt?

Prüfe Proteinmenge pro 100 Gramm und pro Portion, Zucker, Fett, Zutatenliste, Allergene und Portionsgröße. Bei Geschmackspulvern kommen häufig Aromen und Süßungsmittel hinzu. Das ist nicht automatisch ein Qualitätsmangel, sollte aber transparent angegeben sein. Wer möglichst wenige Zutaten möchte, findet auch neutrale Pulver. Für den Alltag zählt außerdem, ob sich das Pulver gut dosieren lässt und Dir dauerhaft schmeckt.

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst Du die einzelnen Eiweißshakes miteinander vergleichen?

Bei der großen Auswahl an Eiweißshakes fällt das Gegenüberstellen und Bewerten nicht leicht. Wir zeigen Dir aber nachfolgend, anhand welcher Faktoren Du einzelne Eiweißshakes vergleichen und den besten für Dich ausfindig machen kannst. Kriterien, mit denen Dir ein Vergleich gelingt, sind:

  • Nährwerte
  • Hochwertige Proteinquellen
  • Zusatzstoffe
  • Bio-Siegel

Nachfolgend erfährst Du, was es mit den einzelnen Faktoren aus sich hat.

Nährwerte

Beim Vergleichen der einzelnen Eiweißshakes solltest Du einen Blick auf den Proteingehalt werfen. Achte darauf, dass dieser mindestens 70 Prozent beträgt. Schaue Dir zudem an, wie viel Zucker und Fett im Eiweißshake enthalten ist. Der Anteil an Fett sollte nicht mehr als 10 Prozent sein und der Zuckergehalt sollte unter 5 Prozent liegen.

Hochwertige Proteinquellen

Die Proteine in einem Eiweißshake sollten eine hohe biologische Wertigkeit haben, ganz gleich, ob es sich um kollagenes Eiweiß beziehungsweise Milchproteine oder pflanzliche Alternativen handelt. Dann kannst Du Dir sicher sein, dass es sich um hochwertiges Eiweiß handelt. Leider ist das aber nicht immer der Fall. Daher ist es wichtig, die Reihenfolge in der Zutatenliste genau zu studieren. Denn je weiter oben etwas steht, desto mehr ist davon im Eiweißshake enthalten.

Bei einen günstigen Verkaufspreis sind meist nur billige Rohstoffe enthalten. Darum empfiehlt es sich, im Idealfall zu Whey Protein Eiweißshakes zu greifen oder hochwertige Mehrkomponenten-Shakes als Eiweißlieferant zu wählen. Beste Eiweißshakes mit hochwertigem Protein sind kalt verarbeitet. Ist diesbezüglich nichts angegeben, wurde das Pulver für Eiweißshakes höchstwahrscheinlich erhitzt.

Wenn es an die genaue Dosierung für einen Eiweißshake geht, empfiehlt es sich ungefähr 30 Gramm Pulver mit entweder 300 ml Wasser oder einem Anteil Milch zu mischen.
Wenn es an die genaue Dosierung für einen Eiweißshake geht, empfiehlt es sich ungefähr 30 Gramm Pulver mit entweder 300 ml Wasser oder einem Anteil Milch zu mischen.

Zusatzstoffe

In vielen Eiweißshakes sind Zusatzstoffe enthalten, obwohl sich ein gutes Produkt durch eine kurze Zutatenliste auszeichnet. Enthaltene Zusatzstoffe verursachen Blähungen, Magenschmerzen oder sogar Magenkrämpfe bis hin zu Verstopfung. Eiweißshakes enthalten Aromen, Farbstoffe, Emulgator und haben meist Mikronährstoffe und Ballaststoffe zugesetzt. Steht auf der Verpackung „Hydrolysat“, solltest Du nach einem anderen Eiweißshake schauen.

Bio-Siegel

Ist der Eiweißshake mit einem Bio-Siegel versehen, stammen die Proteine aus fairer Tierhaltung oder ökologischem Anbau. Außerdem wird auf künstliche Inhaltsstoffe verzichtet. Leider sind Bio-Eiweißshakes aufgrund der hohen Qualität meist sehr teuer.

Was kosten Eiweißshakes?

Eiweißshakes bekommst Du in unterschiedlich großen Gebinden, von preisgünstig bis teuer. Hierbei kommt es natürlich auf die Hochwertigkeit des Proteinshakes an. Die Preisspanne reicht von 10 bis hin zu 70 Euro. Preisgünstige Protein-Shakes findest Du bereits zwischen 10 und 15 Euro. Hochwertige Eiweißshakes bekommst Du nicht nur in kleineren, sondern auch größeren Gebinden von bis zu 2 Kilogramm und mehr. Hierbei gilt es zu rechnen, wie viel Geld Du für eine große Portion bezahlst. Meist ist ein großes Gebinde günstiger als 500 Gramm oder 1 Kilogramm Proteinpulver, vor allen Dingen, wenn Du Dich für ein gutes Produkt entscheidest. Die Kilogramm-Preise variieren dabei zwischen rund 15 und 70 Euro.

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Mehr Informationen

Wo kannst Du Eiweißshakes kaufen?

Es gibt gleich mehrere Optionen, um Eiweißshakes zu kaufen. Einmal kannst Du Fachgeschäfte vor Ort aussuchen. Im Einzelhandel findest Du eine schöne Auswahl und bekommst gleichzeitig noch eine gute Beratung. Fündig wirst Du in Supermärkten, Shops für Sporternährung und Nahrungsergänzungsmitteln, in Apotheken und Drogeriemärkten.  Ebenso kannst Du mitunter Proteinpulver bei Discountern wie Aldi, Lidl & Co. bekommen, wenn diese wieder ein spezielles Angebot haben. Eine schöne Alternative zum Händler vor Ort ist das Internet.

Der Onlinehandel bietet noch viele weitere schöne Vorteile. Du kannst vom Sofa aus in aller Ruhe Eiweißshakes schauen und verschiedene Produkte vergleichen. Die einzelnen Produktbeschreibungen liefern Dir alle wichtigen Informationen, die Du gut zum Vergleichen und Bewerten verwenden kannst. Hast Du das beste  Protein Pulver entsprechend Deiner Wünsche und Anforderungen gefunden, ist der Kauf dank einfacher Bestellabwicklung und verschiedene Zahlarten schnell erledigt. Folgende Online-Händler bieten Dir eine schöne Produktauswahl:

  • Amazon.de
  • Myprotein.de
  • Foodspring.de
  • Nu3.de

Wissenswertes über Eiweißshakes – Expertenmeinungen und Rechtliches

Hat die Stiftung Warentest einen speziellen Test zu Eiweißshakes durchgeführt?

Die Stiftung Warentest hat bisher keinen speziellen Eiweißshake-Test durchgeführt, genauso wenig Konsument, K-tipp oder Öko-Test. Dafür haben sich die Experten im Prüflabor mit 21 Eiweißpulvern beschäftigt, unter anderem von Decathlon und Foodspring. Dabei waren auch drei vegane Bio-Varianten. Überprüft wurde unter anderem die Proteinqualität und ob Schadstoffe und verbotene Anabolika enthalten sind.

Neben den Testergebnissen findest Du Tipps von zwei Wissenschaftlern, welche Rolle die Ernährung spielt, wie viel Bewegung für den Muskelaufbau notwendig ist und wie selbst ältere Menschen noch Muskeln aufbauen können. Außerdem bekommst Du interessante Informationen zu tierischen und pflanzlichen, eiweißreichen Lebensmitteln  und wie Du trotz veganer Ernährung Deinen Proteinbedarf sehr gut decken kannst und welche Unterschiede und Qualitäten es bei Eiweißpulvern gibt.

Um Zugriff auf den Test als PDF, die vielen nützlichen Tipps und Informationen aus der Ausgabe 04/2020 zu erhalten, brauchst Du nur auf der Seite von Stiftung Warentest die Artikel freischalten. Auch Öko-Test hat sich bisher noch nicht genauer mit Eiweißshakes beschäftigt. In einem anderen Test haben die Experten allerdings 14 Eiweißpulver genauer unter die Lupe genommen. Nach Freischaltung kannst Du Dir den ganzen Testbericht genau anschauen und in Deine Kaufentscheidung einfließen lassen.

Eiweißshake Test
Sportler, die viel unterwegs sind und ihren Muskeln schnell verfügbares Eiweiß zur Verfügung stellen wollen, können ihren Bedarf mit einem Shake schnell und einfach decken.

Gibt es EU-Richtlinien und Anordnungen zu Eiweißshakes?

Eine Vielzahl von EU-Richtlinien, Anordnungen, Normen und Rechtsvorschriften regeln bei unterschiedlichen Produkten, ob diese überhaupt auf dem europäischen Binnenmarkt verkauft werden dürfen. Sie nehmen dafür die Sicherheit für den Verbraucher genauer unter die Lupe, um diesen in hohem Maß zu schützen. Dafür gibt es unter anderem das Produktsicherheitsgesetz, kurz ProdSG. Für Eiweißshakes gibt es keine expliziten Richtlinien, dafür gelten für Nahrungsergänzungsmittel  bestimmte und genau festgelegte Standards. Diese Mindeststandards gemäß EU-Richtlinien und Anordnungen legen Maßgaben hinsichtlich Schutz und Sicherheit der Verbraucher fest.

Geregelt sind sie beispielsweise in den EU-Richtlinien 89/392/EWG und 89/655/EWG. In Bezug auf Nahrungsergänzungsmittel, wo auch Eiweißshakes zu gehört, legt die Richtlinie 2002/46/EG eine harmonisierte Liste von Mineralstoffen und Vitaminen vor, die bei der Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln Verwendung finden dürfen. Zusätzlich gibt es die Verordnung EG Nr. 1924/2006 in der nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel festgelegt sind. Zusätzlich regelt die Verordnung EG Nr. 1925/2006  den Zusatz von Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Stoffen in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln.

Bildnachweis:

  • https://www.pexels.com/de-de/foto/mann-liebe-menschen-frau-4378327/
  • https://unsplash.com/photos/VFGMQpYbkbM
  • https://unsplash.com/photos/11jIzczjEco

Eiweißshakes praktisch vergleichen

Beim Vergleich von Eiweißshakes ist der Proteinanteil pro Portion nur ein Teil der Entscheidung. Schau zusätzlich auf die Proteinquelle, die Zutatenliste, Zucker und Fett sowie auf die Portionsgröße. Zwei Pulver können mit ähnlichen Proteinwerten werben und sich trotzdem deutlich bei Süßungsmitteln, Aromen, Verdickungsmitteln oder weiteren Zusätzen unterscheiden. Für die Alltagstauglichkeit spielen außerdem Geschmack und Löslichkeit eine große Rolle.

Whey wird häufig gewählt, weil es sich meist gut lösen lässt. Casein ergibt oft eine dickere Konsistenz, während pflanzliche Mischungen je nach Rohstoff geschmacklich und bei der Textur stärker variieren können. Wer empfindlich auf Milchprodukte reagiert oder vegan lebt, sollte die Proteinquelle und mögliche Allergene besonders sorgfältig prüfen. Eine Milchproteinallergie ist dabei etwas anderes als eine Laktoseintoleranz.

Proteinbedarf zuerst über die gesamte Ernährung betrachten

Ein Eiweißshake ist vor allem ein praktisches Lebensmittel beziehungsweise Supplement und kein zwingender Bestandteil eines Trainingsplans. Entscheidend ist die gesamte Proteinzufuhr über den Tag. Wer seinen Bedarf bereits gut über normale Lebensmittel deckt, benötigt nicht automatisch zusätzliches Pulver. Ein Shake kann dagegen hilfreich sein, wenn eine proteinreiche Mahlzeit unterwegs oder nach dem Training schwer umzusetzen ist.

Für den Preisvergleich eignet sich der Preis pro Portion oder pro 100 Gramm enthaltenem Protein besser als der reine Dosenpreis. Große Packungen lohnen sich nur, wenn Geschmack und Verträglichkeit bereits bekannt sind. Achte außerdem auf ein nachvollziehbares Mindesthaltbarkeitsdatum und eine trockene Lagerung. Bei gesundheitlichen Beschwerden, Nierenerkrankungen oder speziellen Ernährungsvorgaben sollte eine dauerhaft hohe Proteinzufuhr individuell fachlich eingeordnet werden.

Teste bei einer neuen Proteinquelle zunächst eine kleinere Packung. So kannst Du Geschmack, Löslichkeit und Verträglichkeit beurteilen, bevor Du einen größeren Vorrat kaufst. Für den langfristigen Vergleich sind Kosten pro Portion und tatsächlich enthaltene Proteinmenge aussagekräftiger als Rabattaktionen auf sehr große Dosen.

Kontrolliere außerdem bei Nachbestellungen die aktuelle Zutatenliste, weil Hersteller Rezepturen verändern können. Das gilt besonders für Süßungsmittel, Aromen und die verwendete Proteinmischung.

Häufige Fragen zu Eiweißshakes

Welche Proteinquelle ist bei Eiweißshakes sinnvoll?

Whey ist schnell löslich und beliebt rund ums Training, Casein wird langsamer verdaut und pflanzliche Proteine sind für eine vegane Ernährung geeignet. Entscheidend ist die gesamte Ernährung und Verträglichkeit.

Wie viel Protein sollte ein Shake liefern?

Sinnvoll ist der Blick auf den Proteingehalt pro Portion statt nur auf den Wert pro 100 Gramm. Wie viel Du insgesamt brauchst, hängt von Ernährung, Körpergewicht und Trainingsziel ab.

Worauf sollte ich bei Zucker und Zusatzstoffen achten?

Vergleiche Zucker, Süßungsmittel, Aromen und weitere Zusätze. Eine kurze Zutatenliste ist nicht automatisch besser, sollte aber verständlich sein und zu Deinen Bedürfnissen passen.

Kann ein Eiweißshake eine Mahlzeit ersetzen?

Ein reiner Proteinshake ist in erster Linie eine Proteinquelle und meist kein vollwertiger Mahlzeitenersatz. Für eine vollständige Mahlzeit fehlen häufig Kohlenhydrate, Fette, Ballaststoffe und Mikronährstoffe.

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Letzte Aktualisierung am 14.10.2026 um 04:11 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


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